Jede/r kennt das Bild: Schrottfahrräder in der Stadt. Darunter versteht man nicht mehr funktionstüchtige Fahrräder. Die Stadt beseitigt diese immer wieder aufs Neue.

Bekannte Abstellpunkte werden kontrolliert

Schrottfahrräder blockieren Radabstellplätze und verschandeln das Stadtbild. Durch den hohen Radverkehrsanteil in Bamberg ist die Nachfrage an Radabstellplätzen im Stadtgebiet enorm gestiegen, teilt das Presseamt der Stadt mit. Wo Flächen durch Schrottfahrräder belegt seien, würden keine aktiv genutzten Räder abgestellt werden können. Aufgrund dessen kann im öffentlichen Raum der steigende Bedarf an Abstellplätzen über den Neubau von Radabstellanlagen alleine nicht gedeckt werden, betont Dagmar Spangenberg, Radverkehrsbeauftragte der Stadt Bamberg: »Bestehende Radabstellplätze müssen funktionstüchtig bleiben und dürfen nicht durch Schrottfahrräder blockiert werden. Deshalb gilt es jetzt, die Abstellplätze noch konsequenter von Schrottfahrrädern zu befreien.« So hat die Stadt Bamberg in den vergangenen Wochen bekannte Brennpunkte wie zum Beispiel das Pfahlplätzchen, die Radabstellanlage an der Schranne oder in der Wunderburg nach Schrottfahrrädern gesichtet.

Markierte Räder sollten nach Ablauf von vier Wochen entfernt sein

Nicht mehr funktionstüchtige Fahrräder sind Schrott. Schrott, der im öffentlichen Raum nicht abgestellt oder entsorgt werden darf. Die Stadt Bamberg kontrolliert die Abstellanlagen regelmäßig, nun hat es im Herbst einen konzentrierten Einsatz gegeben. »Uns erscheint die Kombination aus Herbst und Semesterbeginn ein hervorragender Zeitpunkt«, so Spangenberg. Sind Schrottfahrräder gefunden worden, sind diese markiert und mit dem Hinweis versehen worden, sie bitte zu entfernen. Sollte dies nach Ablauf von vier Wochen nicht geschehen sein, werden die Fahrräder für den Eigentümer kostenpflichtig durch den Entsorgungs- und Baubetrieb (EBB) entfernt und zunächst untergestellt. Die Aufbewahrungsfrist liegt bei einem halben Jahr. Nicht abgeholte Fahrräder werden danach, je nach Zustand, entsorgt, geprüft oder weiter verkauft beziehungsweise bei der jährlichen Radversteigerung günstig an die Bevölkerung oder soziale Einrichtungen weitergegeben.

9.11.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

Kommentare   
+8 # Eisenbahner 2019-11-09 21:14
Schade, daß am Bahnhof und vorallem an den Abgrenzungen zur Ludwigsstraße nicht auch durchgegriffen wird!
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+9 # hollermöffel 2019-11-09 22:13
tja, ähnliche Artikel konnte ich schon vor 10 und auch 20 Jahren lesen ;-) Echt Uralt, das Problem wurde ausgesessen, Personalmangel... Rechtliches, etc.
Hört sich nach "Wahlkampf" an, viel Lärm um nix :sad:
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+4 # supi 2019-11-10 17:12
na das wäre doch mal ne aufgabe, bei der sich die initiatoren des radentscheides bei der wegschaffung des schrotts mit einbringen könnten, sie würden dann mal sehen mit welchen egal-verhalten sich ihr klientel im stadtgebiet bewegt und gleichzeitig könnten sie ihr versagen bei der umsetzung des bürgerbegehrens abarbeiten, nachdem sie sich hier vom OB über den tisch haben ziehen lassen.
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+9 # Werner 2019-11-10 17:25
....um dem Zeitgeist Ehre zu erweisen: am besten alle Fahrräder in der Innenstadt verbieten! Raus mit Euch aus meiner Stadt! Gelle, Bergradfuzzi?
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-9 # Bergradfahrer 2019-11-13 08:26
Das ist eine ganz tolle Idee. Und als nächstes vertreiben wie die ganzen Alkoholiker vorm Schlenkerla. ;-)
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+11 # Sabine 2019-11-12 09:59
Meiner Meinung nach gegören auch mal die vielen Räder entsorgt, die auf engen Gehwegen an Verkehrsschildern abgekettet sind, und nach meiner Beobachtung, nicht bewegt werden. da sie entw. schon Monate mit platten Reifen, bzw. kaputten Bremsen rumstehen, und vorbeigehende Fussgänger z.B. mit Kinderwagen behindern.
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+1 # Heiner 2019-11-18 19:03
Bei uns im Haus stehen auch etliche Schrotträder, nur traut sich auch der Hausmeister nicht die Dinger zu entsorgen , weil danach einer kommt und behauptet "mein teures Rad wurde entsorgt" Um dem Deutschen Michel gerecht zu werden brauchen alle Räder in Bamberg eine Zulassung, hat ein Rad kein Schild wird es entsorgt , basta.
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