Auf einen guten Tag

 

Berate dich mit einem stets Besonnenen ...! Doch achte auch auf den Rat deines Gewissens. Wer ist dir treuer als dieses? Das Gewissen des Menschen gibt ihm bessere Auskunft als sieben Wächter auf der Warte. Bei alledem bete zu Gott! Er wird in Treue deine Schritte lenken.
Buch Jesus Sirach 37,13-15

 

Wie zu erwarten: Widerstand gegen die Absicht der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft die 5G-Technologie einzuführen. Die Stadtverantwortlichen erhielten einen Offenen Brief.

Die geltenden Grenzwerte sind veraltet und viel zu hoch angesetzt

Der von mehreren Personen einer „Bürgerinitiative Info 5G“ (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) unterzeichnete Brief beginnt mit einer „dringenden Bitte“ und Aufforderung: „Wir ersuchen Sie, der Installation der 5G Technik in der Stadt Bamberg vorerst nicht zuzustimmen.“
Als Begründung wird unter anderem angegeben, dass „die oft zitierten Grenzwerte des Bundesamtes für Strahlenschutz veraltet, viel zu hoch angesetzt und von Anfang an offensichtlich interessenbehaftet sind. Ein privater, wirtschaftsnaher Verein mit Namen ICNIRP e.V. (Sitz in München) hat Anfang der 1990er Jahre diese Grenzwerte empfohlen. Grundlage ist die Annahme, dass vom Mobilfunk nur eine Gefahr durch Hitze ausgeht. Deshalb wurde der Grenzwert nur an totem Gewebe getestet und bezieht sich nur auf einen Zeitraum von 30 Minuten. Die Bürger Ihrer Stadt sind jedoch sehr lebendig und werden 365 x 24 Stunden im Jahr dauerbestrahlt.

Die Funktionsträger sollen sich konkret einsetzen

In Anlehnung an die Verbraucherschutzorganisation diagnose:funk werden die Funktionsträger dann aufgefordert, sich für insgesamt acht Punkte einzusetzen. An dieser Stelle werden fünf davon genannt:
"1. Breitbandnetze (Glasfaser) als Eigenwirtschaftsbetrieb müssen als Teil der Daseinsvorsorge von den Kommunen betrieben werden. Keine Vergabe von Infrastrukturprojekten an ein Monopol. Glasfasernetze sind die Grundlage zur Umsetzung einer strahlungsarmen Mobilfunkversorgung.
2. Ein Netz für alle: Es braucht nur ein Mobilfunknetz für alle Betreiber und Nutzer, wie bei Strom, Gas und im Straßenbau. Verpflichtendes Roaming für alle Mobilfunkbetreiber muss umgesetzt werden.
3. Unabhängige Technikfolgenabschätzung ist Pflicht. Sie muss durch eine industrie- und regierungsunabhängige Kommission unter Beteiligung bürgerschaftlicher Interessenverbände erfolgen.
4. Umweltschutz ist Pflicht. Die Kommune muss über den Netzausbau ein Gutachten zum ökologischen Fußabdruck vorlegen.
5. Erhalt und Schaffung von funkfreien Gebieten für sensible Bevölkerungsgruppen (u.a. Kinder, Senioren, Schwangere, kranke Menschen). Dies beinhaltet, dass Kommunalverwaltungen, Wasserzweckverbände und lokale Stadtwerke Verbraucher nicht
zum Einbau von funkenden Verbrauchsdatenzählern wie digitale Wasser- und Stromzähler zwingen dürfen. In Bayern ist es möglich, dem Zwangseinbau von Funkzählern zu widersprechen und eine kabelgebundene Lösung zu wählen - setzen Sie sich bitte dafür ein,
dass die Stadtwerke eine solche kabelgebundene Lösung (LAN-Kabel) wahlweise anbieten!“

Abschließend wird auf einen Vortrag hingewiesen zum Thema „Mobilfunk & Co-. aber gesundheitsverträglich! - Elektrosmog und 5G können schädlich sein“. Der Referent, Prof. Büchner, ist ein ausgewiesener Experte auf dem Gebiet Mobilfunk und Abgeordneter für die ödp im Europaparlament. Der Vortrag findet am Sa. 15. Februar in den Bamberger Harmoniesälen am Schillerplatz statt. Der Eintritt ist frei.
26.1.20 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs nicht direkt freigeschaltet, sondern erst überprüft. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

Kommentare   
+9 # Bergradfahrer 2020-01-26 18:11
Boah ne, die Rückkehr der Aluhüte!
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Redensarten und Redeweisen

B 31

bäreedn: bereden. kritisieren.
Du mä hald ned immä alläs bäreedn! Tu mir halt nicht immer alles bereden/kritisieren.

-

barfäs, barräs, barräfüüssichs: barfuß.
Früä sän di Kinnä barräs nai dä Schuul gäloffm. Früher sind die Kinder barfuß in die Schule gelaufen.

-

bariän: parieren. gehorchen.
Dassd dä mä joo bariäd! Dass ihr mir (ja) gehorcht!

-

bäroia: bereuen.
Däs wäsd mä nu bäroia! Das wirst (mir) noch bereuen!

 Forts.

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