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  VOLKSZÄHLUNG    

Der Zensus 2022 hat begonnen

In der auch als Volkszählung bekannten Erhebung wird ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland leben, wie sie wohnen und arbeiten. Zudem wird eine Gebäude- und Wohnungszählung durchgeführt.

Stichprobenbefragung von „auskunftspflichtigen Personen“ in privaten Haushalten

Alle alle zehn Jahre werden Informationen ermittelt, um Fragen “Wie viele Menschen leben in Deutschland? Müssen mehr Altenheime oder Schulen gebaut werden? Gibt es genügend Wohnraum? beantworten zu können. Der Zensus liefert Daten, die anschließend für Politik, Wissenschaft und Wirtschaft die Basis für wichtige Entscheidungen der folgenden Jahre bilden.
Konkret gliedert sich der Zensus 2022 in drei Bereiche:
Eine Gebäude- und Wohnungszählung, bei der alle Haus- und Wohnungseigentümer beziehungsweise Verwalter in Bayern vom Bayerischen Landesamt für Statistik schriftlich zur Abgabe der Auskünfte aufgefordert werden. Die Erfassung der Daten erfolgt durch die Haus- und Wohnungseigentümer beziehungsweise Verwalter selbst über eine Online-Plattform.

Zweitens, eine Stichprobenbefragung von circa zehn Prozent der privaten Haushalte in Deutschland, deren Bewohner als „auskunftspflichtige Personen“ im Laufe der Zensusdurchführung von sogenannten „Erhebungsbeauftragten“ vor Ort besucht und interviewt werden.

 Der Datenschutz wird fortlaufend sichergestellt

Im Rahmen eines dritten Teils wird eine Vollerhebung aller Wohnheime und Gemeinschaftsunterkünfte in den Städten und Gemeinden vorgenommen. Dazu werden die Bewohner der Wohnheime so wie die privaten Haushalte von den Erhebungsbeauftragten befragt. Bei den Gemeinschaftsunterkünften werden die jeweiligen Einrichtungsleitungen von den Erhebungsstellen kontaktiert und zur Abgabe der Auskünfte über die Bewohnerinnen und Bewohner der Unterkünfte aufgefordert.

Für den Zensus 2022 arbeiten die statistischen Ämter des Bundes und der Länder zusammen. Sie bereiten die Befragung vor, koordinieren die Durchführung und sichern die Einhaltung der Qualitätsstandards. Vor Ort werden kommunale Erhebungsstellen eingerichtet, die die Befragungen koordinieren und zusammen mit ehrenamtlichen Erhebungsbeauftragten durchführen. Die Qualität der Erhebungen und der Datenschutz werden von den Erhebungsstellen fortlaufend sichergestellt. Die Kontrolle der Erhebungsunterlagen liegt genauso in ihrem Verantwortungsbereich wie die Kontaktaufnahme mit säumigen auskunftspflichtigen Bürgern.

Eine Auskunftspflicht besteht laut dem Zensusgesetz. Wer zum Beispiel am angekündigten Termin unentschuldigt nicht anzutreffen ist, bekommt zunächst eine Erinnerung per Post….

Geschrieben:  mdwvBilder v. webzet (Titelbild ist Symbolfoto).  Webzet unter www.freie-webzet.de aufrufen und speichern!  >  STARTSEITE

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