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Auf einen guten Tag

Richte nie den Wert des Menschen schnell nach einer kurzen Stunde. Oben sind bewegte Wellen, doch die Perle liegt am Grunde.

Otto von Leixner, (1847 - 1907), dt. Novellist, Dichter u. Literaturgeschichtler

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WELTKULTURERBE

Traditionelle Gerichte aus aller Welt

Lokale Spezialitäten sagen viel über einen Ort aus. Das Welterbe-Rezeptbuch ist nun auch in deutscher Sprache erhältlich. Zwei Schmankerl aus Bamberg.

Im Rezeptbuch präsentiert sich Bamberg als historische Gärtnerstadt

In der Publikation der Organisation der Welterbestädte (OWHC) mit dem Titel „Welterbe-Rezepte“ stellen 21 Mitgliedsstädte sich und ihr kulinarisches Erbe mit einfachen Rezepten zum Nachkochen vor. Bamberg präsentiert gleich zwei hiesige Schmankerl.
Das Rezeptbuch vereint materielles mit immateriellem Erbe. Denn neben den Rezepten ihrer typischen lokalen Leckereien geben die teilnehmenden Städte Hintergrund- Informationen zu den Besonderheiten ihres Welterbes weiter. Die „Altstadt von Bamberg“ trägt den UNESCO-Welterbetitel aufgrund der Modellhaftigkeit ihrer mittelalterlichen Stadtstruktur sowie ihrer mittelalterlichen und barocken Architektur. Im Rezeptbuch legt Bamberg einen besonderen Fokus auf die historische Gärtnerstadt und die bis heutige lebendige Gärtnertradition, die 2016 als „Innerstädtischer Erwerbsgartenbau in Bamberg“ in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurde.

Auch in Bamberg erhältlich

Vorgestellt wird die Zubereitung der gefüllten Zwiebel in Rauchbiersoße – eine Kombination gleich zweier hiesiger Spezialitäten: Die Bamberger birnförmige Zwiebel zählt zu den lokalen, optimal an die örtlichen Standortbedingungen angepassten Gemüsesorten, während das bekannte Rauchbier aus der Bamberger Braukultur nicht wegzudenken wäre.

Weitere Beiträge etwa aus Bordeaux (Frankreich), Wien (Österreich), Warschau (Polen), Philadelphia (USA), Quebec (Kanada) oder Rauma (Finnland) garantieren geschmackliche Vielfalt und breite Einblicke in das Welterbe Nordwest-Europas und Nordamerikas. Online abrufbar ist das englischsprachige OWHC-Rezeptbuch hier. Das Rezeptbuch ist im Welterbe-Besucherzentrum und in den Bamberger Stiftsläden erhältlich.
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 Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

B 71

Bood:   Bad, Pate.
Is aans in Bood? Ist jemand im Bad?
Eä is fai mai Bood. Er ist (fai) mein Pate.

-

Boodä:   Bader. Dentist, Frisör. 
Gesd dsun Boodä? Gehst du zum Frisör?

-

Böödäla:   kleiner Trockenboden. 
Däs häng mä naufm Böödäla. Das hängen wir (hinauf) in den kleinen Trockenboden.

-

Boodhoosn:   Badehose. 
Vägäss fai dai Boodhoosn ned! Vergiss (fai) deine Badehose nicht!

-

Boodla: Tauf- oder Firmpate. Patenkind, kleines Boot. 
Früä is äs Boodla mid sain Boodla draun bai Buuch gän Boodla gfoän. Früher ist der Pate mit seinem Patenkind draußen bei Bug gern (mit dem) Haindampfer gefahren.

-

Boodn:   Boden, Baden. Speicher. 
Däs is a Foss oona Boodn.  Das ist ein Fass ohne Boden.

Miä grieng an noia Boodn. Wir kriegen einen neuen Boden (gelegt).
Geesd hoid mid dsun Boodn? Gehst du heute mit zum Baden (ins Schwimmbad).
Mai Aismboo is drom Boodn. Meine Eisenbahn ist oben (im) Boden (gelagert).

-

boodnlos:   bodenlos.
So a boodnlosa Frächhaid, wi däs, is mä nuch ned so laichd widäfoän. So eine bodenlose Frechheit, wie das, ist mir noch nicht so leicht wiederfahren.

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