HISTORIE

Die Militärgeschichte Bambergs widerspiegeln

Einen Ort deutsch-amerikanischer Freundschaft schaffen. Eine Initiative schlägt vor. Gebäude der Bamberger Lagarde-Kaserne als "American Diner" und Militär-Museum umzugestalten.

Ehemaliges Stallungsgebäude 7119 im Fokus

In einer Pressemitteilung schreibt die “Initiative SAVE 7119”: “Der Traum soll nun in Erfüllung gehen: Ein Ort gelebter deutsch-amerikanischer Freundschaft. Im Bamberger Osten, dort wo nach Kriegsende 1945 alles begann und im Jahr 2014 mit dem Abzug der US-Amerikaner aus den "Warner Barracks" formell endete. Die Sammlung von Helmut Weis, der unermüdlich Zeugnisse und Schätze der US-Army und weiteren Militärgeschichte in Bamberg zusammenzog, soll endlich dauerhaft der Öffentlichkeit zugänglich werden. Das Konzept für das Haus 7119 in der Lagarde-Kaserne wurde ins Leben gerufen und konnte schon viele Unterstützer gewinnen. US-amerikanische Kreise und Diplomaten in Deutschland (u. a. das Deutsch-Amerikanische-Institut) sehen mit großem Wohlwollen auf das Zeichen der tiefen Freundschaft, die Bamberg mit den Vereinigten Staaten von Amerika seit Jahrzehnten verbindet. Das Projekt bietet darüber hinaus die Gelegenheit, die über 200-jährige Militärtradition von Bamberg zu beleuchten.

Die konkrete Idee: In dem historischen ehemaligen Stallungsgebäude 7119, das noch komplett original erhalten ist, soll ein "American Diner" einziehen. Dieses Restaurant würde gastronomisch das künftige Kulturquartier, den Stadtteil und die gesamte Stadt ergänzen. Mit den Stücken der Sammlung Helmut Weis dekoriert wird daraus eine originelle, attraktive, mit neuem Leben gefüllte Begegnungsstätte: Ein lebendiges Museum, das die Militärgeschichte Bambergs bis in die Neuzeit spiegelt. Es wäre übrigens das erste Museum im kulturell eher dünn bestückten Bamberg-Ost.

Mehrere Vereine und Organisationen unterstützen bereits

Vereine, wie der Internationale Frauenclub IWC Bamberg, haben bereits Interesse daran angemeldet, hier künftig ihre Clubtreffen abzuhalten. Sicher würden auch ehemalige Soldat/innen als Gäste und Urlauber zurück nach Bamberg gelockt, um vor Ort in Nostalgie zu schwelgen.

Dieses Projekt entspräche auch passgenau dem im Rahmenplan der Stadt Bamberg ohnehin vorgesehenen Ziel einer gewerblichen und kulturellen Nutzung. Damit rechnen wir damit, dass wir mit dem Konzept auch auf städtischer Seite weit geöffnete Türen und Unterstützung vorfinden.
Der Klinkerbau würde so auf die sinnvollst denkbare Weise genutzt und erhalten - als authentischer Raum der Erinnerung, als gastronomische und kulturelle Bereicherung, aber vor allem auch als Stätte der Aufrechterhaltung und Vertiefung der deutsch-amerikanischen Bande in Bamberg.

Laut der Initiative SAVE 7119 wird die Idee von folgenden Vereinen und Organisationen unterstützt: Deutsch-Amerikanisches-Institut e.V., Schutzgemeinschaft Alt-Bamberg e.V., Bürgerverein Bamberg-Ost,
Kulturquartier Lagarde e.V., Bürgerinitiative Armygelände in Bürgerhände, IWC Internationaler Frauenclub Bamberg e.V., Deutsch-Amerikanischer Herrenclub e.V., Deutsch-Amerikanischer Frauenclub Nürnberg-Fürth e.V., Golfclub Hauptsmoorwald Bamberg e.V.
Der Pressemitteilung ist ein Aufruf angefügt, zur Bewahrung der Sammlung Helmut Weis mit
einer Spende auf folgendes Konto beizutragen: Schutzgemeinschaft Alt-Bamberg e.V.
Stichwort: "Save 7119" IBAN DE33 7705 0000 0220 3735 83, Sparkasse Bamberg
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