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Neue stark ansteckende Corona-Variante!

Zwei Fälle der neuen Corona-Variante “Omikron” sind in Bayern bei Reiserückkehrern aus Südafrika aufgetreten. Der Virus-Mutant Omikron B.1.1.529  soll stark ansteckend sein.

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HISTORIE

Umbenennung zunächst nicht vorgesehen

Der Fritz-Bayerlein-Weg im Bamberger Berggebiet ist nach wie vor umstritten. Soll der Weg den Namen des früheren Nazis verlieren? Drei Fragen gilt es im Kultursenat zu beantworten.

Ergebnisse einer Bürgerbeteiligung sollen in Entscheidung einfließen

Die Debatte über eine mögliche Umbenennung des Fritz-Bayerlein-Wegs ist durch die Entscheidung des Stadtrats im Jahr 2020, die Bayerlein-Gemälde im Rathaus abzuhängen und einzulagern, neu aufgeflammt. Zwei Anträge auf Umbenennung des Wegs von der Stadtratsfraktion BaLi-Die PARTEI vom 16.9.2020 inklusive eines begründeten Namensvorschlags liegen vor.
Um ein möglichst breites Meinungsbild zu einer möglichen Umbenennung des Fritz-Bayerlein-Wegs zu erhalten, wurde eine Bürgerbeteiligung vorgeschaltet. Das Ergebnis der Beteiligung fließt in die Beratung im Kultursenat morgen (14.10.21) ein.
Grund für die Benennung der kleinen Straße im Jahr 1966 war, dass der 1955 verstorbene Bamberger Landschafts- und Architekturmaler Fritz Bayerlein seiner Vaterstadt Bamberg seinen künstlerischen Nachlass vermacht hatte.
Auf der Basis der aktuellen Diskussion gibt die Stadtverwaltung dem derzeitigen Kultursenat des Stadtrates drei Fragen zur Beantwortung:
1. Soll der Fritz-Bayerlein-Weg umbenannt werden?
2. Sollte als neuer Name der alte Flurname "Im Reisengarten" gewählt werden?
3. Sollte als neuer Name "Josef-Prenner-Weg" gewählt werden?
Zur Person des gebürtigen Bambergers Josef Prenner (1903 - 1992) schreibt die Verwaltung in ihrem Sitzungsvortrag: Dieser war Mittelschullehrer und SPD-Mitglied. Er war zur Zeit des Nationalsozialismus einer langjährigen Haftstrafe und körperlichen Mißhandlungen im Außenlager des KZ Buchenwald ausgesetzt.

Wird die Entscheidung nur vertagt?

Zur Problemstellung Umbenennung eines Straßennamens bezieht sich die Verwaltung auf Ausführungen verschiedener Autoren und Institutionen. So heißt es u.a.: Straßennamen stellen über Jahrhunderte hinweg ein "kollektives Gedächtnis" dar. Sie sind ein Teil der Erinnerungskultur. Die Straßenbenennung spiegelt stets die aktuellen Verhältnisse, die Weltanschauung und Kultur bis hin zu den Herrschaftsverhältnissen der entsprechenden Zeit wider.”...
Straßenumbenennungen sind grundsätzlich möglich, wenn sich ein verändertes Geschichtsbild oder neue Erkenntnisse hinsichtlich historischer Personen, Ereignisse oder Orte ergeben haben. … Dabei gibt es keine allgemeinen Handlungsempfehlungen, sondern es gilt, vor Ort für jeden Einzelfall ein möglichst differenziertes Bild … zu ermitteln. … Die Umbenennung von Straßen liegt im Selbstverwaltungsrecht einer Gemeinde.

Maßgeblich für die Entscheidung des Stadtrates können die Ergebnisse von zwei Bürgerbeteiligungen sein, die mittlerweile durchgeführt worden sind.
Vom 19. 8. bis 8. 10. 2021 konnten Bürger/innen auf der Beteiligungsplattform der Stadt Bamberg über eine mögliche Umbenennung des Fritz-Bayerlein-Wegs abstimmen.
Bei einem analogen Vor-Ort-Termin im Fritz-Bayerlein-Weg am 1.10.21 wurden zudem alle Anwohner/innen bzw. Eigentümer/innen persönlich eingeladen. Am Ende einer emotionalen Diskussion seien 18 Stimmen abgegeben worden, die alle dafür waren, den bisherigen Namen "Fritz-Bayerlein-Weg" beizubehalten.
An der digitalen Abstimmung haben sich insgesamt 94 Bürger/innen beteiligt. “Rund 50 % stimmten dafür, den Namen beizubehalten, rund 20 % stimmten für eine Umbenennung in „Im Reisengarten, rund 28 % für eine Umbenennung in Josef-Prenner-Weg.”
Die Stadtverwaltung schlägt dem Kultursenat für die Beschlussfassung morgen (14.10.) vor:
Den Fritz-Bayerlein-Weg zunächst nicht umzubenennen. Eine Umbenennung soll zu einem späteren Zeitpunkt Thema in der Straßennamenkommission im Stadtarchiv werden. Der Kultursenat stimmt dem vorgeschlagenen Text für ein anzubringendes Zusatzschild zu.
Webzet-BaBlo berichtet über die Ergebnisse der Sitzung.

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13.10.21 Bilder: webzet (Titelbild ist Symbolfoto). Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (r. Spalte u.) freigeschaltet.

Kommentare   
+6 # Samuel 2021-10-14 08:03
Die "besseren Menschen" werden sicher nicht nachlassen.
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+7 # Gablmann 2021-10-14 13:22
Wenn die Stadtspitze die Bürgerbeteiligung ernst nimmt, sollte die Diskussion vom Tisch sein!
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-6 # supi 2021-10-14 17:00
die stadt, geschweige denn deren spitze, was und wer ist das überhaupt ? nimmt niemanden ernst, die grinsen und lachen zwar, aber auch nur weil sie ständig irgendeinen kasper verdauen.
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