Auf einen guten Tag

 

Solange du nicht Frieden machst mit der Person, die du bist, wirst du niemals zufrieden sein mit dem, was du bist.

Doris Mortman

Die Vorbereitungen für die Sandkerwa 2019 laufen schon seit Wochen auf Hochtouren. Der Bürgerverein Sand und die Stadt veranstalten das Fest in diesem Jahr zum zweiten Mal gemeinsam.

Auf manchen Straßen wird es Schikanen geben

Bereits am vergangenen Wochenende war das Gebiet zwischen Schranne und Unterer bzw. Oberer Brücke rappelvoll. Biertische und Bänke sowie dichte Besucherkolonnen erweck(t)en den Eindruck, dass die Sandkerwa schon voll läuft. So ist es aber nicht. Die traditionsreiche Straßenkerwa® im ältesten Stadtviertel Bambergs dauert heuer vom 22. bis 26. August 2019.  

Die beiden Geschäftsführer der neuen Kerwa-Gesellschaft, Jürgen Wirth vom Bürgerverein IV. Distrikt und Horst Feulner von der städtischen Bamberg Congress+Event GmbH, freuen sich, dass es auch dieses Jahr wieder gelungen ist, den Charakter der Traditionskirchweih zu erhalten und dennoch eine Reihe von Sponsoren zu gewonnen zu haben.

Bereits am Mittwoch, 21. August 2019, findet um 19 Uhr in St. Elisabeth der Eröffnungsgottesdienst statt. »Nicht zuletzt ist es diese gelebte Tradition, die das einzigartige Flair der Sandkerwa ausmacht«, so Prokuristin Simone Franke. Dies wolle man auch unbedingt erhalten.
Ganz oben auf der Prioritätenliste steht wie immer die Sicherheit der Besucher. Es gibt deshalb auch in diesem Jahr ein sehr umfassendes Sicherheitskonzept, das in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt der Stadt Bamberg, der Polizei, der Feuerwehr, dem Roten Kreuz und dem Katastrophenschutz erarbeitet wurde. Wie bereits im Vorjahr wird es in der Langen Straße, der Schweinfurter Straße und - heuer neu - auch am Markusplatz Schikanen auf den Straßen geben, die es Fahrzeugen unmöglich machen sollen, Geschwindigkeit aufzunehmen und so Festbesucher zu gefährden.

Auf den Jugendschutz wird sehr geachtet

Aussteller und Gastronomen sind angewiesen, genau auf die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes zu achten. Das Mitbringen von Alkohol ist verboten, mitgebrachte Alkoholika werden bei den Kontrollen konfisziert und entsorgt.
In diesem Zusammenhang gelte ein besonderer Dank allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, der Feuerwehr, dem Roten Kreuz und vielen mehr für ihre Unterstützung.
Einen Appell haben die beiden Geschäftsführer Wirth und Feulner an die Festbesucher: »Die dauerhafte Sicherung der Sandkerwa ohne Zäune, ohne Eintrittsgeld und ohne Kommerzialisierung kann nur gelingen, wenn alle einen kleinen Beitrag leisten und ein Festabzeichen kaufen.« Deshalb werden alle Besucher gebeten, ein Festabzeichen zu erwerben und damit dazu beizutragen, dass »wir auch in den kommenden Jahren eine Sandkerwa bieten können, wie Sie sie kennen und lieben!« Das Festabzeichen kostet vor Ort 4 € und im Vorverkauf 3 €. Die Vorverkaufsstellen sind Karstadt, der FT (Austraße), die Rathaus Infothek und die Papeterie im Sand. Die ersten 4.000 Festabzeichen-Käufer erhalten zusätzlich ein T-Shirt oder eine Kappe, gesponsert von Upjers.
19.8.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

Kommentare   
+6 # Baba Yaga 2019-08-19 20:01
Brot und Spiele.........Bamberg...........überlebenswichtig ..........
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+13 # Bergradfahrer 2019-08-20 09:53
"gelebte Tradition, die das einzigartige Flair der Sandkerwa ausmacht", im Ernst jetzt? Die traditionelle, fränkische Kerwa ist ein Fest für die Gemeinde und ggf. noch die angrenzenden Gemeinden. Was im Sand passiert hat damit nicht das Geringste zu tun.
Der Treiber für diese monströse Veranstaltung ist einzig und allein wirtschaftliches Interesse. Das finde ich nicht verdammenswert. Nur dieses Verkackeiern von wegen Tradition lasst bitte weg, da fühlt man sich für sehr blöd verkauft.
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+2 # supi 2019-08-20 17:41
ich will zählmaschinen und ein dirndl-und lederhosenverbot -
und eine narrenkappe vielleicht
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bal: bald. fast, beinahe.
Eä woä scho bal doo. Er war schon bald da.

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balaib, bailaib: beileibe. wirklich.
Geesd aa mied? - Iech, bailaib ned. Gehst du auch mit? - Ich, wirklich nicht!

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bälaidichd: beleidigt.
Sägsd wos, is ä bälaidichd. Sagst (du) was, dann ist er beleidigt.

Bälaidichda Läbäwuäschd! Beleidigte Leberwurst (=empfindlich, dünnhäutig)

bälaidichn, bälaidinga: beleidigen.
Du mi fai ned bälaidinga! Tu mich bloß nicht beleidigen!
Bälaidichung: Beleidigung.
Wos du doo sägsd, däs is fai a Bälaidichung. Was du (da) sagst, das ist eine Beleidigung. ("fai" ist meistens nicht übersetzbar, ein mundartspezifisches Füllsel))

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