Auf einen guten Tag

 
Besser das Leben ist sinnlos, als dass es einen Sinn hat, dem ich nicht zustimmen kann.
Sta
nislaw Jerzy Lec

 

Er lebe, der Maximiliansplatz in Bambergs Mitte. Im derzeit stattfindenden Wahlkampf sollte er nicht vergessen werden. Hier eine Erinnerung und einige Hinweis auf die speziellen Mängel.

Der Platz soll mit menschlichem Leben erfüllt werden

Der Maxplatz ist geschätzt schon seit 20 Jahren ein Thema. Letztmals wurde ein Konzept für eine Neugestaltung im Jahr 2006 entworfen. Richtig: Damals gab es noch einen OB Herbert Lauer. Nach dessen Abtritt ist das Thema Maxplatz zwar nicht in Vergessenheit geraten, aber der Wille, den Platz neu zu gestalten bzw. einer neuen Nutzung zuzuführen, wurde zusehends vergessen. Dabei sollte das Ziel möglicher Maßnahmen immer sein, den Platz mit menschlichem Leben zu erfüllen. Nur gab/gibt es hier unterschiedliche Vorstellungen. Während sich viele einen Platz zum Verweilen, einen Ort mit Aufenthaltsqualität wünschen, gerade auch für Kinder, sehen andere den Platz als Eventfläche an. Aus ihrer Sicht sollen dort das Blues- und Jazzfestival und Bamberg Zaubert ihren Mittelpunkt haben, daneben im Laufe des Jahres verschiedene Märkte und weitere Veranstaltungen stattfinden. Dabei wird auf die Anwohner wenig Rücksicht genommen, die es fast schon aufgegeben haben, insbesondere gegen die Lärm- und Schmutz erzeugenden Events zu protestieren.

Der Platz würde sich gut für Spiel- und Ruheangebote eignen

Andere Bamberger/innen machen immer wieder geltend, dass es in der ganzen Fußgängerzone kein Angebot für Kinder gibt. Gerade der Maxplatz würde sich gut für Spiel- und Ruheangebote eignen. Immer wieder wurde vorgeschlagen und gefordert, einen geeigneten Brunnen auf dem Maxplatz anzulegen. Der jüngste Vorschlag ist die Anlage eines ebenerdigen Flachbrunnens (> Bild l.u.) mit kleinen Wasserfontänen, so wie es solche Brunnen schon in vielen Städten gibt. Ein Flachbrunnen kann auch über der Tiefgarage (die sich unter dem Maxplatz befindet) angelegt werden. Für Kinder bietet ein solcher Brunnen ideale Spielmöglichkeiten – ohne jede Gefahr. Die Eltern können entweder auf städtischen Ruhebänken sitzen oder im Schatten großer Schirme und (leider – wegen der Tiefgarage) kleiner Bäume Kaffee und Kuchen genießen.
Im gerade heiß laufenden Wahlkampf ist das leider kein Thema. Dabei wäre gerade hier eine Wahlentscheidung leicht zu treffen. Zwischen den Fraktionen und Gruppierungen verlaufen laufen die Fronten relativ klar. Man braucht nur über die Interessenlagen nachzudenken, dann kann man sich denken, wer die Tristesse auf dem Maxplatz zu verantworten hat.
3.2.20 Bilder: WeBZet, Karikatur: Christiane Pfohlmann. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > rechte Spalte unten.

Kommentare   
+2 # WeBZet 2020-02-03 14:10
Die WeBZet weist darauf hin, dass laut Kommentarregeln jeder Schreiber nur max. zwei Kommentare abgeben darf. Einige wenige halten sich nicht mehr daran, deshalb werden überzählige Beiträge nicht mehr zugelassen.
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+10 # Baba Yaga 2020-02-04 08:09
Es wird Zeit, dass die Prioritäten richtig gesetzt werden. Dieser Event-Quatsch muss weg. Einen Spagat vollziehen zu wollen ist naiv.
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+3 # supi 2020-02-04 15:52
Nun mit dem maxplatz hat sich seit jahren nichts getan, daran wird sich in zukunft auch nichts ändern. Wie sagte schon in den 70 er des letzten jahrhunderts ein städtischer amtsrat sinngemass, sueffisant und vielsagend.
Platz kommt von Platz haben, also kommt da nichts drauf. Da kann der stadtrat machen und entscheiden was er will, das entscheiden wir von der verwaltung, und sonst niemand.
Und siehe da so war es, so ist es und so bleibt es.
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