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Auf einen guten Tag

 

Was dem Einzelnen nicht möglich ist, vermögen viele.
Friedrich Wilhelm Raiffeisen, dt. Sozialreformer

 



 

Was ist eine „Sommerstraße“? Da ist es möglich für eine bestimmte Zeit Fußgängern in einzelnen Straßen vorübergehend Vorrang einzuräumen oder gar den Autoverkehr komplett auszusperren.

Urlaubsfeeling auf Münchens Straßen?

Auf insgesamt 15 Münchner Straßen sollen Fußgänger in diesem Sommer Vorrang vor Autos haben - um den Urlaub in der eigenen Stadt genießen zu können. In der Süddeutschen Zeitung (v. 4.5.20) war über ein Thema zu lesen, das das Zeug hat die Gemüter zu spalten. Die Zeitung schreibt: „Ihren Urlaub verbringen viele Münchnerinnen und Münchner in Corona-Zeiten lieber daheim. Ganz daheim, also drinnen bleiben soll man aber auch nicht unbedingt, wenn man sich mit Freunden und Bekannten treffen will. Das Rezept der Stadt ist bekannt: den Sommer einfach herholen. Eine Variante sind die vielen kleinen dezentralen Attraktionen mit Schaustellern und Fahrgeschäften, eine andere die unzähligen kulturellen Angebote, wie Open-Air-Konzerte oder Bühnen unter freiem Himmel. Dann gibt es die Schanigärten*, die vor vielen Lokalen auf Parkplätzen zum Essen und Trinken einladen. Und wenn man gar nichts konsumieren will, sondern einfach nur entspannt draußen sein möchte? Dafür gibt es die Sommerstraßen.“ *Freischankflächen auf öffentlichem Grund". Gaststätten ist es wegen der Corona-Krise erlaubt, auch in Parkbuchten Tische und Stühle aufzustellen.

Eine Idee auch für Bamberg?

Laut SZ hat der Münchner Stadtrat beschlossen, 15 Straßen temporär im Sommer umzuwidmen. Der Beschluss ermöglicht es der Verwaltung Fußgängern in einzelnen Straßen vorübergehend Vorrang einzuräumen oder gar den Autoverkehr zu bestimmten Zeiten komplett auszusperren. Anlass des hier zitierten SZ-Artikels war es offensichtlich, dass nun die Sommerstraßen feststehen, die nach und nach in verschiedenen Stadtvierteln eröffnet und erobert werden.
Bamberg ist auch eine schöne Stadt, wenngleich nicht so groß wie die Landeshauptstadt, aber (im Verhältnis) nicht weniger von Touristenströmen beglückt. Und die Coronakrise hält Bambergerinnen und Bamberg vom Urlaub daheim - lässt aber auch möglicherweise die Touri-Ströme in der Stadt anschwellen.
Für Bamberg können also ähnliche Argumente gelten wie für München.
Wie wohl die Bamberger/innen darauf reagieren, wenn ihre Straße zu einer Sommerstraße werden soll?
5.8.20 Bilder: webzet. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+17 # CFRA2 2020-08-05 16:59
... da werden sich erst mal alle unsere Radfahr-Aktivisten aufregen, daß sie gegenüber dem Autoverkehr noch weiter eingeschränkt werden würden. (Siehe der sicher gleich folgende Kommentar von unserem Hügelpedalisten!)
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-14 # Bergradfahrer 2020-08-06 20:09
Beziehen Sie sich auf den Artikel oben? Wo lesen Sie etwas von Radfahrern?
Aber ihr offensichtlich ungenügendes Leseverständnis erklärt latürnich, dass Sie immer noch nicht mitbekommen haben, dass ich absolut kein "Radfahr-Aktivist" bin, sondern einfach einer, der mit dem Rad im Verkehr auf der Straße fährt, wo es hin gehört und sicherer ist als auf bunten "Schutzstreifen" oder lebensgefährlichen Radwegen.

Aber trösten Sie sich, Sie sind mit der Textverständnisschwäche nicht allein, denn jeder, der Ihnen ein "+" gegeben hat, teilt dieses Defizit mit Ihnen. Und das sind hier schon viele. Vielleicht wäre darum eine Version der WebZet in sog. "einfacher Sprache" auch mal eine Überlegung wert.
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+9 # Clavius1970 2020-08-08 08:44
Bevor sich die Verfasser der zwei Vorkommentare hier noch weiter kloppen, mal ein paar konstrukive Gedanken.
Die Idee mit unterschiedlicher Nutzung öffentlicher Verkehrsräume zu veschiedenen Jahreszeiten, finde ich überlegenswert. Momentan bräuchten wir mehr Öffnung von Freischankflächen, natürlich unter strikter Überwachung durch Ordnungsamt, Polizei etc. Die Leute wollen einfach mal raus, haben aber zu wenig Platz in Bamberg. Spontan fallen mir hier Domplatz, Maxplatz nördliche Promenade und am Wochenende verschiedene Schulhöfe ein. Auch eine Sperrung der Langen Straße wäre in Sommermonaten leichter zu verkraften. Wäre vielleicht mal ein Tätigkeitsfeld für den Stadtmarketingverein hier Konzepte zu entwickeln und Gastronomen die besonders von der Coronakrise betroffen sind mit einzubinden.
Kreativität und unbürokratisches Handeln sind gefragt in diesen Zeiten.
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+5 # supi 2020-08-10 16:46
na ja einen versuch wäre es schon wert, schlimmer als zur zeit kann es auch nicht mehr werden
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Redensarten und Redeweisen

B 45
Bfusch: Pfusch.
Nu weng an Bfusch machen, donn is Faiäoomd. Noch ein wenig Pfusch machen, dann ist Feierabend.

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Bfuschä: Pfuscher.
Deä Bfuschä kummd mä nimmä nais Haus. Der Pfuscher kommt mir nicht mehr ins Haus.

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bfuschn: pfuschen.
Bfuschn ko i sälwä aa. Pfuschen (Pfusch machen) kann ich auch selber.

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Biä: Bier.
Du nä nu weng rum, donn rüä i mid main Fingä in dain Biä a weng rum! Tu nur noch etwas herum (Zier dich nur noch ein wenig),  dann rühr ich mit meinem Finger in deinem Bier ein wenig rum.

Biä|bauä: Bierbauer. Bierlieferant.
Woä dä Biäbauä scho doo? War der Bierlieferant schon da?

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Biä|gsichd: Biergesicht, Säufer.
Noo, däs Biägsichd kännsd doch aa! Na, dieses Biergesicht kennst (du) doch auch!

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Biä|laich, Biälaing: Bierleiche(n).
Bain Boggooschdich, doo kosd widdä Biälaing sääng! Beim Bockbier-Anstich, da kannst wieder Bierleichen sehen. 

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