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UNTERHALTUNG - KINO

Cinestar am Ende der Vorstellung

OB Andreas Starke spricht von »einer schlechten Nachricht für die Kulturstadt Bamberg«. Das Cinestar-Kino am Bamberger Bahnhof schließt. Für die Mitarbeiter kommt das Ende überraschend.

Verdi spricht von Verstoß gegen das Betriebsverfassungsgesetz

Das Cinestar Bamberg, das einzige Multiplex-Kino in der Region, zieht sich aus Bamberg zurück. Die Geschäftsleitung soll den Betriebsrat vergangene Woche per Mail informiert haben. Als Grund für die Schließung seien aktuelle Umbaumaßnahmen und fehlende Fluchtwege genannt worden. Für die Mitarbeiter kommt die Entscheidung überraschend.
Nach langem - coronabedingten - Stillstand haben die Angestellten des Cinestar Bamberg darauf gehofft, bald wieder Besucher in ihrem Kino begrüßen zu dürfen. Doch die etwa 40 Angestellten, die sich seit Beginn der Pandemie in Kurzarbeit befinden, stehen vor dem beruflichen Aus. Wie man hört, soll die Geschäftsführung mit den Mitarbeitern aber Verhandlungen hinsichtlich Interessenausgleich und Sozialplan aufgenommen haben.
Die Gewerkschaft Verdi spricht allerdings von einem Verstoß gegen das Betriebsverfassungsgesetz, weil die Geschäftsführung den Betriebsrat erst informiert hat, als die Entscheidung schon feststand. Statt gemeinsam Lösungen zu suchen, seien Fakten geschaffen worden.

Für den Rückzug werden noch weitere Gründe genannt

Cinestar Bamberg ist das einzige Multiplexkino in der näheren Region. In den acht Kinosälen hatten mehr als 1.500 Zuschauer Platz. Cinestar gilt mit mehr als 50 Kinos und 90.000 Sitzplätzen als der größte Kino-Betreiber Deutschlands.
Als weitere Gründe für den Rückzug ist zu hören, dass im Zuge der seit Juli 2020 vorgenommenen Abrissarbeiten im und am Atrium-Center massive Eingriffe in Gebäudeeinrichtungen vorgenommen worden seien. Zudem soll die neue Atrium-Eigentümerin Eyemaxx Lifestyle Development für Cinestar bislang kein ordnungsgemäßes Brandschutzgutachten vorgelegt haben. Schließlich soll die Eigentümergesellschaft Ende März 21 den Mietvertrag fristlos gekündigt und Cinestar zur Räumung aufgefordert haben. Zurzeit sei man auf juristischem Wege um Klärung bemüht.
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Kommentare   
+9 # Bergradfahrer 2021-05-14 10:00
Dieses gesamte Projekt hat doch einen fischigen Geruch. Da ist an sich was faul. Würde mich nicht wundern, wenn das genau so eine Luftnummer wie diese German Property Group wäre.
Wenn man sich mal die Phantasiebilder des Atriumprojekts auf deren Website anschaut, was um Himmels Willen verkaufen die da?
https://www.eyemaxx.com/immobilien/atrium-bamberg/
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+7 # supi 2021-05-14 13:41
träume, illusionen und ganz viele schöne bilder
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+11 # Bamberger 2021-05-14 13:29
Die ganze Sache stinkt schon etwas. Wenn Cinestar mehr oder weniger rausgedrängt wurde.
Dass für so einen Projektentwickler das Kino auf dem Dach eher ein Hindernis ist, sollte klar sein.
Ich bin gespannt ob es nicht noch zu einer Änderung der Projektpläne kommt. Denn ohne Kino könnte man natürlich das Ganze von Grund auf neu planen. Selbst ein kompletter Abriss und Neubau wäre jetzt vielleicht denkbar. Und ich bin mir nichtmal sicher, ob das nicht sogar von Vorteil für die Stadt wäre. Stichwort: Regionaler Busbahnhof. Evtl. wäre so eine Art Gebäude wie in München an der Hackerbrücke jetzt auch vorstellbar. Unten Busbahnhof, oben Gewerbe. Möglicherweise sogar mit Unterirdischen Parkflächen, so dass man sich das Ungetüm von einem Parkhaus spart. Ein weißes Blatt Papier bietet schon deutlich mehr Möglichkeiten als ein Atrium mit Kino auf dem Dach.

Dass Eyemaxx eine Luftnummer wie die GPG ist, würde ich nicht unterscheiben. Das Unternehmen hat schon recht viel an fertiggestellten Projekten vorzuweisen.
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+10 # Hartman FMJ 2021-05-14 16:15
Shit happens and shit goes...
Was solls? In dieser Stadt macht doch eh langsam jeder was er will - sämtliche Investoren oder Projektentwickler - jeder darf schalten und walten wie er will und bekommt noch sein Ärschlein gepudert. :sad:
Schade nur für die Menschen und deren Arbeitsplätze, manche sind eh seit über einem Jahr gebeutelt ohne Ende.
Vielleicht oder hoffentlich findet sich ja in Hallstadt ein Platz... ;-) :-)
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+3 # Werner 2021-05-15 11:06
Was sagt denn unser heiliger Bürgermeister denn da für einen Blödsinn und wann war der denn zum letzten Mal im Cinestar? Das ganze war doch in den letzten Jahren, seit dem Niedergang des Atriums ein reines Trauerspiel und kam einer Geisterbahn oder einem innerstädtischen lost place sehr nahe.

Wenn ein Cineast cineastische Kultur will, dann geht er sowieso in Bamberg ins Odeon oder Lichtspiel, gerne auch ins Capitol nach Zeil oder für ein Blockbuster-Erlebnis nach N ins Cinecitta. Im Sommer auch das ein oder andere Open-Air-Kino im Hain.

Und zu allem Überfluss sperrt die Politik ja alle ein, wofür brauchts da noch ein Kino, wenn ich mir in 4k und Dolby-Atmos alles zuhause auf Netflix & Co. ansehen kann. Ist den Klimaneurotikern aber auch wieder ein Stachel im *rsch.

Also tun Sie nicht so scheinheilig, Burgermeister, sein se froh, dass es weg ist, dieser Schandfleck. Sonst sag ich es…..ganz leise…fast flüsternd…(Autokino)….das ‚Jehova‘ der Fahrradikalisten….
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+11 # Werner 2021-05-15 11:39
@webzet: weil sich der ‚Schwache‘ mal wieder so aus dem Fenster lehnt: was ist denn aus der Überstunden-Affäre und dem Strafbefehl nach DSGVo geworden? Sitzt der das tatsächlich aus und wird es totgeschwiegen?
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+5 # McFly 2021-05-15 14:01
Ganz großes Kino!
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brässiän:   pressieren, eilen.

Wänns ned so brässiän deed, soochäd i ja niggs. Wenn es nicht so eilig wäre, würde ich ja nichts sagen.

-

Brässogg:   Pressack. dicker Mensch. 

Däs is dä a Brässogg, a oogfrässnä! Das ist (dä=) vielleicht ein angefressener Fettsack.

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braung:   brauchen.

Wos braung mä dänn?  Was brauchen wir denn? (... sagte früher die Ladeninhaberin zur Kundin)

Äs is ja ned, als wä mäs häddn, miä könnädns scho braung! Es ist ja nicht, dass wir es hätten, wir könnten es schon brauchen!

-

Breedichd:   Predigt. Rüge. 

Eä hod mä dä a Breedichd kaldn. Er hat mir vielleicht (dä) ein Predigt gehalten.

-

Breedsn:   Schimpfwort. Breze(n).

Olda Breedsn! Alte Breze!

-

Breedsnfraa:   Brezenfrau. Brezenverkäuferin. 

Di Breedsnfraa känna mä scho nuch. Die Brezenfrau kennen wir schon auch noch.

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Wi a wilda Breema is ä durch di Küchn gsausd. Wie ein wilde Stechfliege ist er durch die Küche gesaust!

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