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POLITISCHES KABARETT

Chronist der vergangenen Monate

Florian Herrnleben kommt als Kabarettist zurück auf die Bühne. „Bissige Satire, Wortwitz und Sprachgewandtheit” gelten als seine Stärke bei Liveauftritten. Ab 1.8.21 ist es wieder soweit.

Im Programm “Overnörgelism!” präsentiert er seine Gedankenwelt zur städtischen Tagespolitik

Sein letzter Soloauftritt als Kabarettist ist fast eineinhalb Jahre her. Zuletzt stand er – „vor Corona“, wie man so schön sagt – im Januar 2020 auf der Bühne im Gewölbekeller des Ahörnla, um seine Zuschauer live mitzunehmen in seine Gedankenwelt zur städtischen Tagespolitik. Alle folgenden Termine mussten zwar pandemiebedingt verschoben werden, können nun aber gesammelt nachgeholt werden: Am 1.8. um 19 Uhr präsentiert Herrnleben sein – natürlich rundum aktualisiertes Programm Overnörgelism! – in Gundelsheim. Der Innenhof der dortigen Michael-Arneth-Schule bietet ausreichend Platz zur Einhaltung aktueller Corona-Regeln.
„Bissige Satire, Wortwitz und Sprachgewandtheit sind Herrnlebens Stärke, ohne dabei die Augenhöhe zum Publikum zu verlieren“, resümierte die Presse zuletzt über Herrnlebens Liveauftritte als Kabarettist. Nachdem diese nun bereits – erzwungenermaßen – einige Monate zurückliegen und teils abgesagt werden mussten, konzentrierte sich Herrnleben aufs Schreiben. Für seine Puppenbühne, die Puppenbühne Herrnleben mit dem Bamberger Kasperl, die er seit einigen Jahren in vierter Generation leitet, verfasste er eine Chronik zum 75jährigen Bestehen. Anschließend veröffentlichte er noch ein Buch, auch unter dem Titel „Overnörgelism!“ mit zahlreichen Kolumnen, Glossen und Bühnentexten seiner vergangenen Solos.

Gedankliche Seile zwischen dem alten Groko- und dem neuen Greenhornstadtrat

Gerade seine Tätigkeiten als scharfzüngiger Beobachter der städtischen Rathauspolitik und Autor führten wahrscheinlich dazu, dass er einer der wenigen war, denen der eigentlich geheime Bericht über unzulässige Überstundenpauschalen und Prämien im Bamberger Rathaus durchgestochen wurde. Und nicht nur das: Er war auch derjenige, der bereits Wochen zuvor auf Ungereimtheiten hingewiesen und sie erstmals öffentlich thematisiert hatte. „Fehlinformationen würde er hinterherhumpeln! Und ewigen Vermutungen!“ raunte es aus dem Stadtrat. – Dass es mehr war als nur eine Vermutung, hat in Bamberg inzwischen wohl fast jeder mitbekommen.
Natürlich wird es auch am 1.8. ab 19 Uhr um eben jene Pauschalen und Prämien gehen, die nicht nur die lokale Presseberichterstattung bestimmten, sondern auch landesweit thematisiert wurden. Aber nicht nur. Er spannt seine gedanklichen Seile zwischen der Personalpolitik über den alten Groko- und den neuen Greenhornstadtrat, durch die Pressestelle zur Tabakscheune und in den Rechnungsprüfungsausschuss und von den vielen juristischen Problemen über die Königstraße bis ins Büro des obersten Verwaltungschefs im Rathaus.

Der Auftritt findet bei angemessener Wetterlage unter freiem Himmel im Innenhof der Michael-Arneth-Schule statt. Bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung in die Turnhalle verlegt. Einlass ist ab 18 Uhr, für das leibliche Wohl ist gesorgt. Um es nicht an Mobilität scheitern zu lassen, wurde ein kostenfreier Busshuttle organisiert, der die Zuschauer um 18 Uhr vom ZOB Bamberg nach Gundelsheim und nach dem Auftritt wieder zurück zum ZOB Bamberg bringt. Es wird um Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gebeten. Aufgrund der coronabedingten Verpflichtungen und der zahlreichen seit Monaten für diverse Auftritte vorverkauften Karten, wird darum geben, dass sich ALLE Zuschauer mit gültigen Eintrittskarten vom 13., 14. März 2020, 14., 15., 16., 22., 23. Januar 2021 sowie 1., 2., 7., 8., 9. Mai 2021 bereits im Vorfeld unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden, um am Abend den organisatorischen Aufwand der Kontaktnachverfolgung möglichst gering zu halten. Da noch ein kleines Kontingent an Tickets zur Verfügung steht, werden Interessenten gebeten, sich ebenfalls per E-Mail an rDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu wenden.
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Redensarten und Redeweisen

Altes Bambergerisch wird kaum noch gesprochen. Hier handelt es sich zudem um die Gärtnervariante. Zusammengestellt von Wolfgang Wußmann (†), übersetzt von mdw.

B 82

Broich: Bräuche.

Däs sän olda Broich. Das sind alte Bräuche.

-

broichäd: bräuchte.

Eä broichäd hald a schdorgga Händ. Er bräuchte halt eine starke Hand.

Eä broichd si scho long amol widdä. Er bräuchte sie schon lang einmal wieder.(= müsste geschlagen werden)

-

broichd: braucht.

Iä müssd oich hald rüän, wänn dä wos broichd. Ihr müsst euh halt rühren/auf euch aufmerksam machen/euch einmischen, wenn ihr was braucht.

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broing: brauchen.

Miä broing niggs! Wir brauchen nichts! (z.B. zum Hausierer).

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Broidla: Bräutchen.

Si woä a schöss Broidla. Sie war ein schönes Braütchen (bei der Erstkommunion).

-

Broiss, Broissn: Preuße(n).

Wos willn deä Broiss? Was will den der Preuß? 

Aa Broiss is scho dsävill, dswaa Broissn, däs is scho a Soichn. Ein Preuße ist schon zu viel, zwei Preußen, das ist schon eine Seuche.

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Broissn|wiäsching: Preußenwirsing. gekräuselter Wirsing.

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