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Neue stark ansteckende Corona-Variante!

Zwei Fälle der neuen Corona-Variante “Omikron” sind in Bayern bei Reiserückkehrern aus Südafrika aufgetreten. Der Virus-Mutant Omikron B.1.1.529  soll stark ansteckend sein.

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VERANSTALTUNGEN 

 Nachtkultur im öffentlichen Raum akzeptabel gestalten

Die unruhigen Wochenenden auf der Unteren Brücke haben die Stadtratsfraktionen Grünes Bbg und SPD veranlasst, ein Konzept für einen Nacht-Beauftragten zu beantragen.

Die Situation künftig nicht sich selbst überlassen

Unter dem Titel “Miteinander-Stadt - Konzeption für eine/n Nachtbürgermeister/in” haben die beiden Stadtratsfraktionen Grünes Bamberg und SPD einen Antrag bei Oberbürgermeister Andreas Starke gestellt. Sie beantragen gemeinsam “dass die Stadtverwaltung ein Konzept oder mehrere mögliche Konzepte für eine/n Nachtbürgermeister/in entwickelt und dem Stadtrat vorstellt. Samt einem Zeit- und Finanzplan”.
Begründet wird dieser Antrag mit den Erfahrungen aus den Zeiten der Pandemie, bei der “die Kultur des nächtlichen Feierns aufgrund von Schließungen und restriktiven Vorschriften sehr gelitten hat. Dies hat zahlreiche Konflikte im öffentlichen Raum, die aber auch schon vorher da waren, noch massiv verschärft, und zwar für alle Beteiligten – die Nutzer/nnen und die Gestalter/innen von Nachtkultur und die Anwohner/innen.”
Aus Sicht der Antragsteller Andreas Eichenseher, Leonie Pfadenhauer, Michi Schmitt und Klaus Stieringer “besteht sicher Einigkeit darüber, dass man die Situation künftig nicht sich selbst überlassen, sondern in einer proaktiven und kreativen Miteinander-Stadt entwickeln sollte”. Dazu heißt es: “In vielen anderen Städten in Deutschland sind Konzepte entstanden, in deren Mittelpunkt ein/e Nachtbürgermeister/in, ein/e Nachtbeauftragte/r, ein/e Nachtkümmerer/in oder ein/e Nachtmanager/in stehen. Solche Stellen gibt es in München, Stuttgart, Heidelberg, Mannheim, Osnabrück und weiteren Städten.”

                      Ansprechpartner/in und Vermittler/in für alle Seiten

Die Aufgaben dieser im Dienst der Stadt Stehenden sind es, “Ansprechpartner/in und Vermittler/in für alle Seiten zu sein, Dialog, Vernetzung und Austausch zu organisieren, Interessenausgleich zu schaffen, Lösungen für konkrete Problemlagen und -orte zu erarbeiten, Streitigkeiten zu schlichten und Konflikte zu managen, bis hin zu einer Weiterentwicklung und Bedarfsermittlung der Nachtkultur.”
Dabei seien die Schwerpunkte und Ausstattung der Stellen von Ort zu Ort unterschiedlich. “Die Erfahrungen sind jedoch überwiegend positiv”, heißt es in dem Brief. “Bei einer Konzeptionierung für Bamberg, die auf die hiesigen Verhältnisse und Bedürfnisse passgerecht erarbeitet werden muss, kann auf diese Erfahrungen zurückgegriffen werden.
Interessant finden wir hier das Beispiel Stuttgart, wo die Stelle über ein Verfahren von zunächst Online-Wahl der Bevölkerung und dann Jury-Auswahl eine breite Beteiligung zum Ziel hatte.”
Man möchte erreichen, dass im nächsten Sommer “die zu erwartende lebhafte Nachtkultur im öffentlichen Raum für alle Beteiligten akzeptabel gestaltet wird”.

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17.11.21 Bilder: webzet (Titelbild ist Symbolfoto). Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (r. Spalte u.) freigeschaltet.

Kommentare   
+6 # supi 2021-11-17 11:29
warum so kompliziert ? nachtbeauftragter, nachtbürgermeister, es wird sich doch vor ort ein nachtwächter finden lassen, das angebot ist doch umfassend.
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+13 # CFRA2 2021-11-17 15:33
"... Samt einem Zeit- und Finanzplan” - Ich dachte der Haushalt der Stadt Bamberg ist eh mit Gehältern überbelastet?
Oder soll dieser, weil es nachts dunkel ist, aus schwarzen Kassen bezahlt werden?
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+5 # Bürgerin 2021-11-17 18:56
Was für eine schlechte Idee. Es ist eh kein Geld da und gibt wesentlich wichtigere Aufgaben…
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+9 # Gablmann 2021-11-17 21:22
@CFRA2
"schwarz" darf man nicht mehr sagen! Das heisst auf Neudeutsch dunkelweiss. :-)
Die ham doch alle nicht mehr alle Tassen im Schrank...
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+9 # Bergradfahrer 2021-11-18 08:52
Sperrzeiten? Ruhestörung ahnden?
Und aus ist die Maus.
Aber halt, das ist ja auf einmal schützenswerte Kultur und lebensnotwendige Ressource.

Ich weiß nedd, angeblich ist ja das Studium so viel anstrengender und schwerer geworden. Und auch die Arbeit verlangt von den jungen Leuten angeblich so furchtbar viel mehr ab.
Also wir hatten weder die Kohle noch die Energie übrig, bis ins Morgengrauen zu feiern. Waren wahrscheinlich zu dumm und zu schwach. ;-)
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+2 # Werner 2021-11-20 18:47
Meine lieber Herr Bergradler,

dem muss ich tunlichst widersprechen! Ich weiss ja net, was Sie für ne Jugend im Frankenwald hatten, aber wir haben gefeiert bis zum Sankt Nimmerleinstag. Samstag Fischerhof, eh klar, Downie immer spät, zur Kerwa nach Drosendorf: wär fährt und wer trinkt sich schnellstmöglich fahruntüchtig?

Es gab nur einen Unterschied zu heute: wir hatten Benehmen und Respekt (hoppala, sind ja zwei). Manche mussten gar schon arbeiten und haben ihre Ausbildung ernst genommen. Dann gabs auch noch den Sonntag mit dem obligatorischen Kirchgang und der schmorende Braten, der punktgenau aufgetischt wurde. Wenn an Nachmittag noch Fussball war, wurde es schon mal zweistellig in der C-Klasse, je nachdem ob in der Nacht vorher im Sportheim der ‚Kunner’ (den es in jedem Verein gibt), mal wieder was zu feiern hatte. Kurzum, es gab Regeln des menschlichen Zusammenlebens. Keine hedonistische Lebenseinstellung wie viele heute.
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+1 # Gablmann 2021-11-21 19:48
Tja, @ Werner,
Downie ist zu, Fischerhof ist nimmer das was er war, Kneipen sind voll von Touris, nei die Kirch geht kanner mehr, den Braten kocht nimmer die Mutter und der Kunner feiert nimmer im Vereinsheim.
Auch daran ist der Corona-Mist schuld. Nach bald 2 Jahren!!!
Früher war net alles besser - es war anders.
Bei Respekt und Benehmen hast recht, wir waren aber auch keine "Engel" gell?
Vorsichtig ausgedrückt:"Die viele Zuwanderung spielt auch in die Veränderung der Freizeitgestaltung hinein".
Da gäbe es 1000 Argumente, aber irgendein Nacht-Beauftragter/Bürgermeister/Präventionsfuzzi/ Erklärbär oder was auch immer bleibt ein "politischer-Hodensack-Gedanke".
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+14 # Alexander 2021-11-18 09:00
Nachtbürgermeister, Nachtbeauftragte, Nachtkümmerer, Nachtmanager (natürlich alles m/w/d)........Arbeitsbeschaffungsprogramm für Dipl.Soz.Päd & Co., aber bitte gefälligst mit Beamtenstatus in A13 (gerne höher). :-)
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+15 # Wolfgang K. 2021-11-18 16:33
Sehe ich genauso. Sich davor drücken die Polizei zu unterstützen.
Dafür den eigenen Leuten Pöstchen verschaffen. Was wird noch aus unserer ehemals lebens- und liebenswerten Stadt?
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+2 # Clavius1970 2021-11-20 21:07
Nachttopf*in fällt mir noch. Da könnte man den ganzen Mist, den unsere Politiker labern, gleich drin entsorgen. :-)
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+15 # Clavius1970 2021-11-18 12:50
Was soll das ganze Gelaber. Der Polizei entsprechend Rückendeckung geben mit klaren Sanktionsmöglichkeiten. Dann ist in zwei Wochen Ruhe. Heute haben die Beamten doch keinen Bock mehr sich ständig anp...... zu lassen, ohne sich entsprechend wehren zu können.
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+9 # cunningham 2021-11-18 19:09
Der nichtsnutzige Stadtrat kann nur Geld verschwenden, und unnötige Dienstposten produzieren. Aufgabe des Stadtrates ist es, geeignete Satzungen zu verabschieden, um für Ordnung und Ruhe in der Stadt zu sorgen. Das Ordnungsamt ist für die entsprechende Umsetzung zuständig, macht jedoch überhaupt nichts. Dieser armselige Haufen ist nur noch peinlich.
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+7 # Monika Schaller 2021-11-18 20:00
Wer ist der / die / es Nachtbeauftragte für die lärmenden und ruhestörenden Nachtbaustellen des baldigen Bahnausbaus? Hat hier schon jemand aus der Stadtpolitik einen Antrag gestellt? ;-)
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+1 # CFRA2 2021-11-20 19:23
Der Bahnausbau ist irgendwann vorbei. Und nachts ist es mit den dann gebauten Lärmschutzwänden leiser. Ebenso vernichtet er keine zukünftigen Wohnflächen, sondern höchstens kleine Schrebergärten, die eh nicht als Dauerwohnsitz verwendet werden dürfen.
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+2 # Monika Schaller 2021-11-23 00:36
Man könnte meinen Sie sind ein Stadtrat oder eine Stadträtin?

Welchen Vorteil erhoffen Sie sich für die Stadt Bamberg durch den Bahnausbau?

Bitte lesen Sie meine anderen Kommentare zum Flächenverbrauch durch den Bahnausbau die ich unter andere Webzet Artikel geschrieben habe. Ihre Argumentation zum Flächenverbrauch ist leider nicht korrekt.

Der Bahnausbau dauert mindestens 10 Jahre. Nach aktueller Schätzung wohl eher 15 Jahre oder länger und betrifft die gesamte Stadt sowie alle Hauptverkehrsachsen von Ost nach West. Es ist wohl kein Geheimnis, wie die meisten derartigen Prestige- und Großprojekte bisher verlaufen sind - gut ausgegangen ist es i.d.R. nicht.

Glauben Sie ernsthaft, dass durch die zwei neuen Gleise, welche NUR für Güterzüge und ICE Sprinter sind, die Bamberg DURCHFAHREN irgendetwas leiser wird? Die aktuelle Prognose beträgt min. 140 Güterzüge pro Tag! Diese fahren v.a. Nachts! Bitte auch die zukünftigen Erschütterungen bedenken! Oder den Zuglärm der plötzlich andere Wohngebiete betrifft, weil der Schall sich durch die Lärmschutzwände anders im Stadtgebiet verteilt. Bitte bedenken Sie auch die trennende Wirkung der Lärmschutzwände in einer Weltkulturerbestadt UND wie diese in kürzester Zeit aussehen werden (Stichwort: Sprayer).

Gerne einfach mal im Landkreis umschauen!
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