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Georgier machen Probleme

Keine genauen Zahlen, sondern nur Eindrücke und Erfahrungen. Der Chef der Polizeiinspektion Bamberg Stadt berichtete über die aktuelle Sicherheitslage bezüglich der AEO Bamberg.

Weiterhin Einsatzbrennpunkt der Bamberger Polizei

Polizeidirektor Thomas Schreiber machte es nicht zum ersten Mal. Im Familien- und Integrationssenat des Stadtrates berichtete er am 22.2.18 über die aktuelle Sicherheitslage im Bamberger Osten – besonders bezüglich der Aufnahmeeinrichtung Oberfranken (AEO) an der äußeren Pödeldorfer Straße. »Das Gebiet gehört nach wie vor zu den Einsatzschwer- und Einsatzpunkten unseres Aufgabenbereichs«, meinte der Polizeichef gleich zu Beginn seiner Ausführungen. Das sei aber weniger auf eine besondere Häufigkeit krimineller Delikte zurückzuführen, sondern weil aufgrund der Sprachprobleme die Bearbeitung selbst einfacher Delikte sehr viel Zeit beanspruche. »Davon spürt die deutsche Bevölkerung so gut wie nichts«. Aber auch insgesamt habe sich die Lage verbessert, konstatierte Schreiber. Probleme gebe es immer noch bei einer weiterhin hohen Zahl von Ladendiebstählen und bei Körperverletzungen – »die aber fast ausschließlich im Bereich der AEO selbst stattfinden«.
Übergriffe in Bezug auf die deutsche Bevölkerung, etwa Autoaufbrüche oder Übergriffe auf Frauen, seien weiter die Ausnahme.
PoD Schreiber räumte allerdings ein, dass man mit bestimmten Ausländern durchaus Probleme haben. Er meinte dabei eine »wachsende Kolonie von Georgiern«. Man gewinne den Eindruck, diese kommen nur ins Land, um Straftaten zu begehen. Dabei hätten sie es bevorzugt auf Luxusartikel abgesehen. Auf die später gestellte Frage, ob er Größenordnungen nennen könne, bat Schreiber um Verständnis, dass diese Zahlen nur zu bestimmten Stichtagen “von oben abgesegnet“ bekannt gemacht werden dürften. Der nächste Stichtag sei der 20. März 2018.

Manche gefühlte Belästigung ist noch lange keine Straftat

Aus den Reihen des Senats kamen weitgehend bekannte Fragen. Anna Niedermeier (CSU) unterstützte die Feststellung Schreibers, dass die Polizeipräsenz in Bamberg-Ost erkennbar gewachsen sei. Auch Dr. Ursula Redler (BA) erkannte die Leistung der Polizei an. Dennoch müsse man bei Bürgern und insbesondere Bürgerinnen zwischen faktisch gezählten Delikten und „dem Gefühl der Unsicherheit“ unterscheiden. Manche Bürger, oft Frauen und Mädchen, fühlten sich durch Verhalten belästigt, dass noch lange keine Straftat sei, etwa Pöbeleien gerade auch aus der Gruppe und aufdringliches Betteln. Redler bekräftigte: Das Konzept der AEO hat keinen »zukunftsweisenden Sinn«. »Man muss den Emotionen mit belegbaren Fakten begegnen«, meinte Wolfgang Grader (GAL). Er forderte ein weiteres Mal ein, dass die notwendige Anzahl von Sozialpädagogen erreicht werden müsse. Andreas Triffo (BBB) fragte nach, inwieweit durch Diebstähle von AEO-Bewohnern geschädigte Geschäftsleute entschädigt würden. Hier gebe es keine besonderen Regelungen, war die allgemeine Antwort.
Der Polizeidirektor legte in seinem Bericht Wert darauf, dass sich die meisten der AEO-Bewohner korrekt verhalten. Aufgrund der großen Polizeipräsenz im Osten, höre er bisweilen, dass Bamberg »insgesamt schon zu den sichersten Städten in Bayern« zähle.

24.2.18 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“.