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Neue stark ansteckende Corona-Variante!

Zwei Fälle der neuen Corona-Variante “Omikron” sind in Bayern bei Reiserückkehrern aus Südafrika aufgetreten. Der Virus-Mutant Omikron B.1.1.529  soll stark ansteckend sein.

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GEFLÜCHTETE - ANKERZENTRUM

 98 Afghanen sind in Bamberg angekommen

In Bamberg sind in den vergangenen Tagen 98 aus Kabul gerettete afghanische Flüchtlinge angekommen. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat sie gestern besucht und begrüßt.

Entweder Aufnahmezusage oder Einleitung eines Asylverfahrens

Die 21 jungen Familien und sieben Einzelpersonen sind von der Bundeswehr aus Kabul ausgeflogen worden. Alle Personen wurden am Frankfurter Flughafen negativ auf das Coronavirus getestet. In der Erstaufnahme in der AEO in Bamberg-Ost wird nun vom BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) geprüft, inwiefern es sich um ehem. Ortskräfte oder sonstige gefährdete bzw. schutzbedürftige Personen handelt. Nach der Feststellung ihrer Identität und Status werden die 98 Afghanen entweder eine Aufnahmezusage erhalten oder in das Asylverfahren aufgenommen. Einige der Ankömmlinge sollen die Aufnahmezusage bereits bekommen haben. Wie den Darlegungen des Bayer. Innenministeriums in den vergangenen Tagen zu entnehmen war, sollen die Geflüchteten von Bamberg aus gegebenenfalls weiterverteilt werden.

Der Innenminister dankt afghanischen Ortskräften

Innenminister Joachim Herrmann hat in einer Pressekonferenz anlässlich seines Besuchs den für die deutsche Bundeswehr in Afghanistan tätigen Ortskräften für ihr Engagement gedankt. Er rechne damit, dass insgesamt 700 bis 800 Geflüchtete in Bayern aufgenommen werden. Diese Zahl könne sich aber noch ändern, so der Innenminister. Herrmann wörtlich: "Aber wir werden das gut meistern können."
Auf die in der Pressekonferenz gestellte Frage, ob er bereue, dass in diesem Jahr bis einschließlich Juli Afghanen aus Bayern in ihr Heimatland abgeschoben wurden, antwortete Herrmann, dass zuletzt "Personen, die sich zum Teil erheblich strafbar gemacht haben", abgeschoben worden seien. "Dazu stehe ich."
Ab August wurde auf Veranlassung des Bundesinnenministeriums wegen der stark verschlechterten Sicherheitslage in Afghanistan keine Menschen mehr in ihre Heimat abgeschoben. Jetzt rechnet das Bundesministerium damit, dass insgesamt bis zu 40.000 afghanische Flüchtlinge nach Deutschland kommen werden.
In der AEO in Bamberg-Ost sind zurzeit rd. 1.000 Personen untergebracht.

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Kommentare   
+13 # gablmann 2021-08-30 22:04
Den armen gebeutelten Menschen aus Afghanistan zu helfen, sollte selbstverständlich sein.
Die Werbeveranstaltung von Herrmann sagt aber aus, dass das Ankerzentrum noch sehr lange bleiben wird.
Diese Botschaft ist klar wie Kloßbrühe.
Gekonntes verarscherles Spiel des Herrn Minister!
Ist halt a Profi der Joachim...

Und wäre die Einrichtung politisch nicht so sehr umstritten, wären sicher 30 Stadträte dabei gewesen - für ein Foto.
Fragen wir uns mal warum diesmal keiner in die Linse des Pressefotografen grinst.....
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-1 # Superbus 2021-08-31 08:40
Hauptsächlich Familien. Das ist akzeptabel.
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+11 # Bergradfahrer 2021-08-31 18:19
Solche Lager dürfen nur kurzfristige Provisorien sein. Langfristig schaden sie sowohl den "Insassen", weil keinerlei Chance auf Integration besteht, als auch der Umgebung, weil es immer nur Ärger geben wird, drinnen und draußen. Es ist damit niemandem gedient.
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+19 # Dirk 2021-09-01 02:01
Haben alle Flutopfer im Ahrtal und NRW wieder ein eigenes Dach über dem Kopf, fließend Wasser und Strom? Sind alle Schulen wieder voll funktionstüchtig?
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+17 # Eisenbahner 2021-09-01 07:37
Einfach mal diesen Artikel, welcher aus einem Leserbrief entstanden ist, lesen.
Immerhin von einem Augenzeugen und nicht von einem, in einer Blase lebenden, Politiker
https://www.tagesspiegel.de/politik/ex-bundeswehr-oberst-ueber-afghanische-ortskraefte-innerlich-verachten-uns-diese-menschen/27556252.html
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+17 # cunningham 2021-09-02 14:06
Diese Mentalität wird auch deutlich, wenn man überlegt, mit welchem Engagement die top ausgerüstete und ausgebildete Afghanische Armee gegen die Taliban gekämpft hat.
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+21 # SamSon 2021-09-01 11:50
Danke für den Hinweis, ich hab´s gelesen: „Innerlich verachten uns diese Menschen". (DER TAGESSPIEGEL).

Es ist eine Seltenheit, dass es sich noch ein dt. Medium gibt, das sich traut auch Pro und Contra zu schreiben. Ich kann hier nur empfehlen, österreichische oder schweizer Medien zu nutzen.
Selbst wer aufmerksam die Debatte auf EU-Ebene verfolgt, wird merken, kaum mehr ein europ. Land ist bereit zur Aufnahme von Flüchtlingen.

Wenn unser Wohlstand mal Rückschläge haben wird, dann wird manche/r erst aufwachen.
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+21 # Alexander 2021-09-01 20:28
Mein Gott,..... was ist nur aus unserem Land geworden ?

"Medien von unseren schweizer und österreichischen Nachbarn nutzen".

Meine Großeltern hörten während der NS-Zeit immer wieder ausländische Rundfunksender, weil ihnen das verlogene Nazi-Geschwätz auf die Nerven ging. Ihnen drohte damals Verhaftung oder sogar Hinrichtung. Einen Besuch von der Gestapo konnten sie in letzter Minute gerade noch abwenden. Das Radio, ein sogenannter "Volksempfänger" befindet sich auch heute noch im Familienbesitz

Ähnlich bei meinen Angehörigen in der ehemaligen DDR: Sie konnten die kommunistischen Scheißhausparolen einfach nicht mehr hören und orientierten sich mehr und mehr an westlichen Sendern, was ihnen ebenfalls beinahe zum Verhängnis wurde. Sie bekamen mit der Stasi ziemlichen Ärger.

Zugegeben, wer bei uns ausländische Sender verfolgt, hat momentan nichts zu befürchten. Aber alleine schon die Tatsache, dass man auf solche Sender zugreifen muss, um einigermaßen neutral informiert zu werden, gibt uns zu Bedenken.

WEHRET DEN ANFÄGEN !!
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+18 # Werner 2021-09-01 22:36
Ich bin für die Devise der Österreicher! Denn sie ist wahr und richtig!
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-17 # Baba Yaga 2021-09-02 10:51
Österreich hat traditionell einen wesentlich hemmungsloseren Rechtsdrall als wir. Natürlich ist das Balsam für die Seele des Publikums hier. Mehr aber auch nicht. Ich jedenfalls bezweifle, dass sich das Problem mit derart einfach gestrickten Positionen angehen lässt.
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+19 # sven k 2021-09-02 12:17
Eine ideologische Zuweisung ersetzt keine Sachargumentation (vll. in bestimmten Kreisen). In einem zurzeit aktuellen Buch werden diese Leute als die "Selbstgerechten" bezeichnet.
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+1 # Werner 2021-09-04 01:09
Steir‘er Blut ist kei Nudelsuppn.

Und bitte jetzt genau recherchieren, Sie!
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