CORONA-PANDEMIE

Jetzt bereits an Nach-Corona denken

Die Corona-Pandemie schränkt uns alle in unterschiedlicher Weise ein. Der städt. Familiensenat berät über Hilfsmaßnahmen für Kinder, Jugendliche und Familien - auch nach Corona.

CSU/BA-Stadtratsfraktion hat entsprechenden Antrag gestellt

Die pandemische Situation hat insbesondere bei Kindern und Jugendlichen zu enormen emotionalen Belastungen geführt. Durch die Corona-Einschränkungen haben sie es schwerer, persönlichen Kontakt zu anderen aufzunehmen. Es steht zu erwarten, dass auch nach Aufhebung der weitreichenden Kontaktbeschränkungen Folgen auftreten werden.

Zum Sachverhalt hat die CSU/BA-Stadtratsfraktion einen Antrag gestellt, um durch rechtzeitiges Handeln “vermehrte Kosten in der Jugendhilfe vorzubeugen, indem insbesondere die Gesundheit der jungen Generation möglichst erhalten oder wiederhergestellt wird". Die Stadt müsse jetzt für die Zeit nach der Pandemie tätig werden.

Die Stadtverwaltung nahm den CSU/BA-Antrag auf und wies in einem Bericht für die Sitzung des städt. Familiensenats (1.7.21) darauf hin, dass “diese Auswirkungen im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) des Stadtjugendamtes deutlich spürbar sind, ebenso in der Erwachsenenhilfe des Amtes für Soziale Angelegenheiten”. Die Stadt Bamberg arbeite mittlerweile “in enger Kooperation mit der Gesundheitsregion plus (GR+) ein Programm zur Förderung der Psychischen Gesundheit für Kinder, Jugendliche und Familien aus”. Zudem habe die GR+ im Forum das Thema als eines ihrer Schwerpunktthemen der Förderperiode für die folgenden Jahre festgeschrieben.

Das Geld scheint wirklich knapp zu sein

In der Senatssitzung wurde vorwiegend über die Bereitstellung benötigter Mittel gesprochen. Die Verwaltung empfahl dem Programm ein kleines Budget in Höhe von 2.000 € zur Verfügung zu stellen. Die Mittel könnten beim sog. Unterstützungsfond beantragt werden. Die Kosten würden beispielsweise für die Herstellung eines Podcast zum Thema für Eltern, für die Organisation von Veranstaltungen und für die Durchführung von Workshops für Fachkräfte, Lehrerinnen und Lehrer anfallen. Sitzungsleiter Bgm Jonas Glüsenkamp machte dennoch darauf aufmerksam, dass selbst die 2000 € nicht im Stadthaushalt vorgesehen seien und bei den Budgetberatungen 2022 beantragt und dann Berücksichtigung finden müssten.
Der Familien- und Integrationssenat folgte einstimmig einer entsprechenden Empfehlung für den Finanzsenat.
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Kommentare   
+7 # Bergradfahrer 2021-07-04 11:45
Supi! Echt Meeeega!
Wir machen einen schicken Podcast, in dem wir den ganzen prekären Familien und Alleinerziehenden, deren Kinder per Smartphone am Distanzunterricht teilnehmen mussten, und den restlichen Überforderten erklären wie man es richtig macht und dass alles ja gar nedd so schlimm ist.
Das finde ich ja so toll! Da machen wir noch eine c00le Insta-Story, wie die Mama vom Malte-Torben, die nedd arbeiten kann, weil der Bub daheim sein muss und der Papa den ganzen Tag in seiner Kanzlei sitzt, das trotzdem ganz supi meistert!
Das gibt Hoffnung!
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+4 # Bamberger 2021-07-04 20:21
Das ist doch blanker Hohn. 2000€?! Bamberg hat rund 3000 Grund und Mittelschüler. Dazu Gymnasien und Realschulen. Macht bestimmt einen Betrag von 20-30 Cent je Schüler. Wow! Ich bin sicher mehr braucht es nicht um 2 Jahre verlorene Schulzeit aufzuholen. 20 Arbeitsblätter die die Schüler zusammen mit den Eltern durcharbeiten können.
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