MOBILITÄT

 Neue App DB Rad+ startet in Bamberg

Punkte sammeln mit Kombination aus Rad und Bahn. Die Deutsche Bahn weitet ihre App DB Rad+ auf die Welterbestadt aus. Ziel ist es, dass noch mehr Menschen auf Rad und Schiene umsteigen.

Eine perfekte Kombination für umweltfreundliche Mobilität

Mit dem heutigen Stichtag gibt es in Bamberg ein neues digitales Angebot für alle, die mit dem Fahrrad im Aktionsgebiet unterwegs sind: Die Deutsche Bahn weitet ihre App DB Rad+ auf die Welterbestadt aus. Ziel ist es, noch mehr Menschen zu motivieren, auf Rad und Schiene umzusteigen, insbesondere Pendler/innen. Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr unterstützt die Aktion.
Bambergs Zweiter Bürgermeister und Klimareferent, Jonas Glüsenkamp, freut sich, dass die mobile Anwendung nun auch in Bamberg verfügbar ist: „Rad und Bahn – eine perfekte Kombination für umweltfreundliche Mobilität! Schön, dass Bamberg mit dabei ist. Jeder kleine Schritt zur Verkehrswende ist ein richtiger. Belohnt werden die Radlerinnen und Radler nicht nur durch gutes Gewissen, sondern auch ganz konkret, weil die gefahrenen Kilometer vor Ort eingelöst werden können.“
Bahnhofsmanagerin Heike Steinhoff: „Fahrrad und Bahn sind das Traumpaar fürs Klima. Mit der App DB Rad+ geben wir Bamberger Radlerinnen und Radlern einen Grund mehr, die beiden umweltfreundlichsten Verkehrsmittel zu kombinieren. Denn wer regelmäßig in die Pedale tritt, profitiert von attraktiven Prämien.“

Die App rechnet alle gefahrenen Fahrrad-Kilometer

Wer sich die App auf das Smartphone herunterlädt und sie aktiviert, kann direkt mit dem Punktesammeln beginnen. Die Anwendung erkennt, dass sich die Person auf dem Fahrrad fortbewegt. Das System zählt und speichert dann die zurückgelegten Kilometer und rechnet die geradelte Strecke in Guthaben um, das bei Aktionspartnern vor Ort eingelöst werden. Welche dies sind, erfährt man beim Herunterladen der App. Man kann sich auch direkt auf https://radplus.bahnhof.de/ über die teilnehmenden Partner informieren. Außerdem rechnet die App alle gefahrenen Fahrrad-Kilometer innerhalb des Aktionsgebietes zusammen. Es erstreckt bis in die stadtnahen Umlandgemeinden Bambergs. Aus den gesammelten Kilometern können dann neue Angebote, wie eine Fahrrad-Service-Station am Bahnhof, entstehen.

Informationen zur App
Die App DB Rad+ ist für iOS- und Android-Betriebssysteme erhältlich. Sie steht kostenlos zum Download bereit und kann ohne Registrierung genutzt werden. Die App erhebt keine personenbezogenen Daten. Nähere Infos unter https://radplus.bahnhof.de/.

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17.8.21 Bilder: webzet (Titelbild ist Symbolfoto); Bildnachweis: DB AG/Isabell Johannhörster. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (r. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+13 # Bergradfahrer 2021-08-17 08:43
Ja, Radmitnahme bei der DB ist einfacher denn je!
Am Bamberger Bahnhof diese Woche:
Ich versuche eine Karte Bamberg-Garmisch Partenkirchen inklusive Radmitnahme im ICE bis München zu erwerben. Beabsichtigt war Samstagmorgen. Der nächste freie Platz für ein Rad im ICE war am Montag.Tolle Leistung!
Bevor man so Firlefanz wie sinnlose Apps usw. macht, wie wäre es Platz für Fahrräder? Trotz ICE-Reservierung bleibt es ab München spannend, ob in den Regionalbahnen noch genügend Platz fürs Bergfahrrad ist, wer schon gelegentlich mit "Do sin scho zu viel Räder drinna!" stehengelassen worden ist, der weiß wovon ich spreche.

Ganz abgesehen davon, dass die junge Dame am Schalter sichtlich genervt war, dass ich mich vom Vorhaben partout nicht abbringen lassen wollte und noch ein wenig Sozialkompetenztraining braucht (z.B. Grüßen am Anfang wäre nett anstatt eines stummen, leeren Blicks über der Maske)
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+3 # CFRA2 2021-08-17 15:48
Im RegionalExpress wäre sicher noch Platz gewesen!
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+4 # supi 2021-08-17 17:02
aber da hätte er doch in nürnberg schon wieder in den gegenzug gemusst, um wieder heimzukommen.
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-9 # Bernd Niemann 2021-08-17 20:07
Sie scheinen sich irgendeinen Anspruch auf Mitnahme ihres Fahrrades in öffentlichen Verkehrsmitteln zusammenzureimen.

Ein Fahrrad und Fahrerin benötigen den Raum von
sechs Sitzplätzen in Zug oder Bus.
Sind Sie bereits den 6-fachen Fahrpreis zu zahlen?

Schlimm genug, daß überhaupt die Mitnahme von Fahrrädern
im ÖPV erlaubt wird.
-- "Es gibt keine freien Fahrradstellplätze mehr im Zug"
-- "Wir müssen da aber noch mit"
... und reingepresst, Eingangsbereiche und Fluchtwege zugestellt.
Einfach nur asozial!
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+1 # Werner 2021-08-17 23:29
Deswegen und wegen Dir: Auto, Du Hirsch!
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+12 # Werner 2021-08-17 11:52
Ich sags doch, Bergradler: ÖPNV ist für Sissies! Wärn‘se halt gleich mit dem Radl nach Garmisch gefahren. In max. 3 Tagen kann man dortn sein, ansonsten in 3h mit dem Auto und ohne Gesichtslappen.
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-11 # Baba Yaga 2021-08-17 12:09
Wenn das zu mehr Bewegung führen würde, wäre das durchaus begrüßenswert. Auf jeden Fall besser als sich mit dem PKW, selbstverständlich (a) alleine und (b) mit erhöhtem BMI, durch die Lange Straße zu schieben.
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+10 # Bergradfahrer 2021-08-17 16:52
So isses! Meist bewahrt zwar die treue, steinharte Alibi-Laugenstange in der Hand vorm Maulkorb, aber am Ende war es doch ein eklatanter Denkfehler.
Nächstes Mal wird ein Auto vom lokalen Autovermieter mit 1000 frei-km genommen und fertig.
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