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Neue stark ansteckende Corona-Variante!

Zwei Fälle der neuen Corona-Variante “Omikron” sind in Bayern bei Reiserückkehrern aus Südafrika aufgetreten. Der Virus-Mutant Omikron B.1.1.529  soll stark ansteckend sein.

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CORONA-PANDEMIE

»Wir müssen sofort aktiv werden«

Die Corona-Pandemie zeigt in besonderer Weise in den Familien und bei Kindern Auswirkungen. Auf Antrag der CSU/BA-Fraktion hat sich der Bamberger Stadtrat mit dem Thema befasst.

Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen hat sich wesentlich verändert

Die pandemische Situation hat in den vergangenen anderthalb Jahren, insbesondere im Lockdown, in den Familien zu erheblichen Belastungen, Verlusterlebnissen, gesteigerten familiären Problemen und einem Gefühl von Hoffnungslosigkeit geführt. Insbesondere für Kinder und Jugendliche ergeben sich enorme emotionale Belastungen, die langfristige Folgen haben werden. So beschreiben Fachleute seit längerem die Situation, die Anlass für zwei Anträge der CSU/BA-Stadtratsfraktion war. Diese führten nun erneut zu einem entsprechenden Vortrag zum Thema im Stadtrat.

Im Bericht zur Vollsitzung des Stadtrates am 18.11.21 wird darauf hingewiesen, dass man sich seit April 21 verstärkt mit dem Thema der psychischen Gesundheit von Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien befasse. Mit Hilfe, eines von dem Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten Christoph Treubel initiierten Programms soll den Folgen der Corona-Pandemie entgegenwirkt werden. Hierzu würden Netzwerke in Bamberg und der Region aktiviert und gebündelt unter der Plattform Klärwerk-bamberg.de. Im Mai bis Juni 2021 hätten Austauschgespräche mit Akteuren der Politik, Verwaltung, Medizin, Psychiatrie und Psychologie, Jugend- und Stadtteilarbeit stattgefunden.

Treubel sprach auch in der Vollsitzung zum Thema. Die Corona-Pandemie und die hierauf folgenden Maßnahmen zur Eindämmung von Infektionen hätten die Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen maßgeblich verändert. In der Folge zeigten sehr viele junge Menschen psychische und psychosomatische Auffälligkeiten, die Anfragen für ambulante Psychotherapie nahmen deutlich zu. Um Gesundheit zu erhalten und zu fördern, wird es in der Bewältigung der Pandemiefolgen auch auf Hilfsangebote ankommen, die Professionelle aus pädagogischen Feldern möglichst präventiv Kindern und Jugendlichen unterbreiten. Der Vortrag wurde von allen Stadträtinnen und Stadträten für seine erschreckende Eindrücklichkeit gelobt.

»Ich hoffe, wir ziehen da alle inhaltlich an einem Strang«

Von einer angesichts des Themas »bitteren Sitzung« sprach Dr. Ursula Redler von der CSU/BA-Fraktion. Es sei aber positiv, dass der Fokus der Sitzung auf die Punkte Situation Klinik und Situation Kinder gelenkt worden sei, denn es gehe in der notwendigen Unterstützung von Familien und Kindern nicht nur um Betreuung in Kita und Schule. Die aktuelle psychische Belastung müsse endlich ernst genommen und aktiv dagegen gesteuert werden. »Die psychische Komponente müsse in der Pandemie genauso ernst genommen werden wie die psychische.« Redler nannte beispielhaft die notwendige Sensibilisierung der mit Kindern tätigen Pädagogen - insbesondere Lehrkräfte und ErzieherInnen - durch Fortbildung sowie das von Fachverbänden empfohlene Konzept „um drei im Park“ oder “Winter-Spielmobil”. Letzteres solle als Hilfs- und Unterstützungsangebot für Kinder, Jugendliche und junge Heranwachsende wirken, um diese psychisch und sozial frühestmöglich aufzufangen. 
Mit Blick auf die anstehenden Beratungen zum Stadthaushalt 2022 bat Redler »inständig alle Kolleginnen und Kollegen«, hier Gelder für ein Projekt frei zu machen. Von Oberbürgermeister Andreas Starke vorher genannte 15.000 € aus dem Spendenfonds seien »sehr begrüßenswert«, sagte Redler zu diesem gewandt. Aber man dürfe sich bei der Umsetzung »nicht lang mit Analyse und Arbeitskreisen rumschlagen, sondern wir müssen sofort aktiv werden«. 
»Ich hoffe, wir ziehen da alle inhaltlich an einem Strang.« 

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24.11.21 Bilder: webzet (Titelbild ist Symbolfoto). Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (r. Spalte u.) freigeschaltet.  

Kommentare   
+5 # Bergradfahrer 2021-11-24 22:14
Wie wäre es statt teuer zu reparieren, die Schäden nicht weiter entstehen lassen? Also bitte die Kinder einfach machen lassen. Schwimmbäder, Turnhallen, Konzerthallen, Kinos für Kinder unbeschränkt öffnen!
Ein Blick auf die Daten reicht, um festzustellen, dass für diese keinerlei nennenswerte Gefahr durch das Coronavirus besteht, sondern vielmehr durch das Drumherum.
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0 # supi 2021-11-26 12:30
vlt wäre ein therapeutischer ansatz auch der, einmal pro tag an der frischen luft adenauerufer rauf und runter
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