210408Titelbild-1200

                 Aktuelles zur C-Situation  INZIDENZWERTE!

INNERSTÄDTISCHE WIRTSCHAFT

Gebühren und Mieten senken - Gutscheine ausgeben

Den Einzelhändlern und Gastronomen unter die Arme greifen. Das soll die Stadt Bamberg zumindest in moderater Form machen. Das hat die CSU-BA-Stadtratsfraktion bei Oberbürgermeister Andreas Starke beantragt.

Einen Katalog an Vorschlägen unterbreitet

In einer Pressemitteilung stellt die Fraktion dar, wie sie meint, die von der Corona-Pandemie sehr geschädigten Gewerbetreibenden vornehmlich in der Bamberger Innenstadt zu helfen. Die Stadträte/innen der CSU-BA-Fraktion unterbreiten einen Katalog an Vorschlägen, wie man aus ihrer Sicht den Gewerbetreibenden “moderat” entgegenkommen könnte.
In mehreren Schreiben an Oberbürgermeister Andreas Starke wird darum gebeten, dass die Stadtverwaltung verschiedene Unterstützungsmaßnahmen für die Bamberger Wirtschaft prüft. Im Einzelnen werden genannt, “eine moderate Senkung der Mieten bei städtischen Immobilien für Gastronomie und Einzelhandel und sonstige Gewerbebetriebe wie Friseure und Kosmetikstudios; eine moderate Senkung der Straßenreinigungskosten für Gewerbebetriebe; eine moderate Senkung der Gebühren für Freischankflächen für Gewerbebetriebe; die Ausgabe von Gutscheinen für die Bamberger Gastronomie und den Einzelhandel in der Innenstadt an städtische MitarbeiterInnen und alle anderen Adressaten als Geschenke für Jubilaren/diverse Anlässe”.

Sonst droht der totale Miet- und Gewerbesteuerausfall

Mit der erwarteten Öffnung des Einzelhandels soll die Stadt “für vier Wochen ein kostenloses Parken mit Parkscheibe für eweils 1,5 - 2 Stunden in der Innenstadt (auch in den Parkhäusern der Stadtwerke, ausgenommen Anwohnerparkplätze) anbieten”. Aus Sicht von Stadträtin Anne Rudel müssen “Anreize geschaffen werden, damit der Handel und die Gastronomie in der Innenstadt wieder angenommen werden”. Ursula Redler ergänzt: “Trotz der unbestreitbar notwendigen Verkehrswende aus Klimaschutzgründen ist ein kostenloses Parkangebot wohl unbestritten ein solcher Anreiz. Daher setzen wir uns hiermit hierfür einmalig ein.”
In Erwartung der “wohl schrittweisen Öffnung des Einzelhandels”, beantragt die CSU-BA-Fraktion “für mindestens 6 Wochen ab Öffnung kostenlos pro Ladengeschäft einen Aufsteller (nicht größer als 1m (B) x 1,5 m (H)) vor dem Ladenlokal zuzulassen. “Dieser soll für Werbung und die Anpreisung freier Termine des jeweiligen Ladens dienen”, führt Stadtrat Stefan Kuhn dazu aus. Fraktionsvorsitzender Peter Neller schränkt zwar ein, dass dies “sicherlich auf Dauer keine Lösung ist, aber eine vorübergehende begleitende Hilfe für den Einzelhandel”.
Zur Begründung ihrer Vorschläge gibt die Stadtratsfraktion an, dass die Corona-Pandemie in wirtschaftlicher Hinsicht besonders bei der Gastronomie, dem Einzelhandel und den sonstigen innerstädtischen Gewerbebetriebe negative Auswirkungen zeige. Auch wenn die Kassenlage der Stadt Bamberg angespannt sei, so muss die Wirtschaft so weit wie möglich unterstützt werden, “weil sonst der totale Mietausfall und Gewerbesteuerausfall droht”, wie Fraktionschef Peter Neller unterstreicht.

Webzet-blog unter www.freie-webzet.de aufrufen und speichern!

27.2.21 Bilder: webzet (Bild der Titelleiste ist Symbolfoto). Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+10 # Kommentarius 2021-02-27 19:04
Das Engagement für den Einzelhandel in der Innenstadt in allen Ehren. Ob aber keine Parkgebühren da wirklich einen Unterscheid machen? Also ob jemand wegen der paar Euro die Entscheidung trifft. Wenn man was braucht, dann geht man zum Geschäft. Die paar Euros hin oder her. Außerdem gibt es das kostenlose Park & Ride der Stadtwerke. Keine Parkgebühren widerspricht auch dem Stadtratsbeschluss der konsequenten Parkraumbewirtschaftung, um das Haushaltsloch der Stadt zu stopfen.
Antworten | Dem Administrator melden
+16 # Gerhard Schmid 2021-02-27 20:03
Warum fordert die CSU nicht kostenloses Busfahren?

@ Es hätten alle Bürgerinnen und Bürger etwas davon.
@ Autofahrer könnten an den P&R an den Stadträndern parken. Die Innenstadt würde nicht vom Park-Suchverkehr überlastet.
@ Aufgelassene Parkplätze könnten als Verkaufs- oder Freischankflächen genutzt werden.
Antworten | Dem Administrator melden
+1 # supi 2021-02-28 11:03
Die Idee der ausgabe von gutscheinen an städtische mitarbeiter ist sehr interessant.
Antworten | Dem Administrator melden
+6 # GodFather 2021-02-28 11:08
Die Verfechter der gelenkten Wirtschaft treten marktwirtschaftliche Prinzipien mal wieder mit Füßen.
Moderate Mietsenkungen? Aha, gehört der Stadt wohl das Weltkulturerbe, oder will man in private Mietverträge eingreifen? Als wären Vermieter nicht selbst so klug zu verstehen dass es besser ist auf einen Teil der Miete zu verzichten statt ihre Mieter raus zu schmeißen?
Mit welcher Begründung sollen denn die Gastronomen und Einzelhändler den Kulturschaffenden bevorzugt werden? Oder den Sport/Fitness-Einrichtungen? Oder den Prostituierten? Da sind gewisse Gruppen offensichtlich weiterhin die guten Buddies denen man unter die Arme greifen will.
Und nun wird unter dem Deckmantel der Unterstützung von der Pandemie Bedrohter wieder die rückwärts gewandte Verkehrspolitik angeschoben. Kostenloses Parken hat schon dem Attrium super bekommen, oder dem Industriepark Obi. Ein erfolgreiches Konzept wenn man dem Einzelhandelssterben weiter Futter geben möchte.
Wollte man den lokalen Unternehmen wirklich helfen, würde man z.B. dafür sorgen, kommunale stille Beteiligungen bei den betroffenen Firmen zu ermöglichen. Die Stadtsparkasse könnte z.B. eine geeignete Tochterfirma gründen. Doch kreative Lösungen kann man von der Bamberger CSU nicht erwarten.
Antworten | Dem Administrator melden
+4 # ThoMü 2021-02-28 14:45
Hier brüllt die Parteipolitik nur so raus! Etwas mehr Sachlichkeit sollte schon sein.
Antworten | Dem Administrator melden
+2 # GodFather 2021-02-28 17:51
Täuschen Sie sich mal nicht, Herr Tho...Mü..., ich gehöre keiner politischen Partei an. Bei aller Zuspitzung meines Beitrags geht es mir v.a. um Redlichkeit.
Antworten | Dem Administrator melden
+1 # känguru 2021-02-28 21:17
Nachdem die bayrische CSU monatelang die Geschäftsgundlage den Einzelhängern entzogen hatte, möchte sie jetzt in Bamberg mit kostenlosem Parken das Welterbe ins ulitmative Verkehrschaos stürzen. Keine Frage der Lockdown war und ist notwendig, aber so sinnvolle Angebote wie Click und Collect erst nach 10 Monaten Pandemie zu ermöglichen, ist den Einzelhändlern gegenüber frech und dreißt gewesen.

Wenn der CSU etwas an der belebung der Bamberger Innenstadt liegen würde, würde sie mehr Fußgängerzonen und weniger Autoverkehr fordern. Die besten Lagen in der Innenstadt sind die, wo sich die Fußgänger gefahrlos und entspannt bewegen können, außerdem wäre dort dann auch Platz, den schwer getroffenen Gastronomen mehr Platz für Außenbestuhlung anzubieten.

Nicht kostenlose Parkplätze, sondern Fußgängerzonen machen unsere Welterbestadt attraktiver.
Antworten | Dem Administrator melden
+4 # Werner 2021-03-01 17:27
Es ist wie es immer war: der Markt regelt sich einfach selbst!
Antworten | Dem Administrator melden
Kommentar schreiben

 Bamberchä Deutsch  

Redensarten und Redeweisen

B 77

brässiän:   pressieren, eilen.

Wänns ned so brässiän deed, soochäd i ja niggs. Wenn es nicht so eilig wäre, würde ich ja nichts sagen.

-

Brässogg:   Pressack. dicker Mensch. 

Däs is dä a Brässogg, a oogfrässnä! Das ist (dä=) vielleicht ein angefressener Fettsack.

-

braung:   brauchen.

Wos braung mä dänn?  Was brauchen wir denn? (... sagte früher die Ladeninhaberin zur Kundin)

Äs is ja ned, als wä mäs häddn, miä könnädns scho braung! Es ist ja nicht, dass wir es hätten, wir könnten es schon brauchen!

-

Breedichd:   Predigt. Rüge. 

Eä hod mä dä a Breedichd kaldn. Er hat mir vielleicht (dä) ein Predigt gehalten.

-

Breedsn:   Schimpfwort. Breze(n).

Olda Breedsn! Alte Breze!

-

Breedsnfraa:   Brezenfrau. Brezenverkäuferin. 

Di Breedsnfraa känna mä scho nuch. Die Brezenfrau kennen wir schon auch noch.

-

Breema:   Bremse. Stechfliege. 

Wi a wilda Breema is ä durch di Küchn gsausd. Wie ein wilde Stechfliege ist er durch die Küche gesaust!

Forts

Die webzet-blog hat keine Mitglieder. Der Hinweis ist systembedingt.

Aktuell sind 32 Gäste und keine Mitglieder online

625 4/21-447-1643 1366 Insgesamt 1814826

Kubik-Rubik Joomla! Extensions

Richtlinien für Kommentare

Die Kommentarfunktion der webzet-blog wird bei manchen Themen intensiv genutzt. Leider auch mit destruktiver Absicht. „Richtlinien für Kommentare“ sollen vor Missbrauch schützen. 

Weiterlesen ...

Copyright © 2015.