210408Titelbild-1200

                 Aktuelles zur C-Situation  INZIDENZWERTE!

INNENSTADT - HANDEL - GASTRO

Was macht eine Innenstadt attraktiv?

Ein Neukonzeption des Bamberger Innenstadt-Handels soll entwickelt werden. Möglichst viele Betroffene sollen einbezogen werden. Zukunft mit neuer Technologie und altem Ambiente.

Ideen auch von anderen Städten holen

Die Lage der noch verbliebenen Innenstadthändler wird immer prekärer. Viele Läden, die nicht bald wieder öffnen können, werden für immer verschwinden. Aber auch in der Zukunft wird der Handel eine entscheidende Rolle spielen, wenn unsere Innenstädte lebendig bleiben sollen. Die CSU/BA-Stadtratsfraktion hat deshalb bei Oberbürgermeister Andreas Starke beantragt, eine umfassende, möglichst viele Betroffene mit einbeziehende Neukonzeption des Bamberger Innenstadt-Handels erarbeiten zu lassen. Die stellvertretende Vorsitzende der Fraktion, Anne Rudel, hält „die Einrichtung eines runden Tische zwischen Stadtverwaltung und Betroffenen sowie dem Stadtmarketing für geboten“. Auch die städtische Kulturkommission und „Smart-City“ könnten mit eingebunden sein. „Ideen sollten wir uns auch aus anderen Städten holen“, wird Rudel in einer Pressemitteilung der CSU/BA-Fraktion zitiert.

Aktuell erforderliche Anti-Pandemie-Maßnahmen nicht vergessen

Die Stadtratsmitglieder Dr. Ursula Redler und Stefan Kuhn meinen, dass Digitalisierung unbedingt ein Thema sein muss, zum Beispiel eine „kostenlose, einheitliche, einfach zu bedienende Click&Collect-Plattform für möglichst den gesamten Innenstadthandel“. Dazu die Luca-App, denn diese kann dabei helfen, Geschäfte, Restaurants und Sportevents wieder schrittweise sicher zu öffnen, hebt Ursula Redler hervor.

Auch Stadtrat You Xie hält den verstärkten Technologie-Einsatz für wichtig, erinnert aber daran, dass damit eine Innenstadt nicht zu einem Ort wird, an dem sich die Menschen gern aufhalten. Hierzu gehört es auch, dass eine Stadt Ambiente hat, Geschichten erzählen und Menschen begeistern kann. „Die emotionale Ansprache aller Menschen in einer Stadt und derjenigen, die sie besuchen, ist unerlässlich für eine lebendige und lebenswerte Stadt“, meint You Xie.

Der Vorsitzende der CSU/BA-Stadtratsfraktion Peter Neller betont, dass ein solches Konzept und „Neues-Denken“ wichtig sind und weiterführen kann. „Daneben dürfen aber sofort erforderliche Maßnahmen aufgrund der Pandemie nicht zu kurz kommen. Beides muss parallel laufen.“
Webzet unter www.freie-webzet.de aufrufen und speichern!
3.4.21 Bilder: webzet (Titelbild ist Symbolfoto). Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+25 # Baba Yaga 2021-04-03 13:07
Ganz wichtiger Faktor: Maxplatz. Hier gilt es toxische Verkrustungen aufzubrechen, d.h.: Kontraproduktive Veranstaltungen abzuschaffen und den Platz für dessen Entwicklung hin zu einem einladenden Ort freizugeben. Ohne eventpolitische Vorbedingungen. Dann wird vielleicht ein Schuh draus.
Antworten | Dem Administrator melden
-7 # supi 2021-04-03 17:41
Die attraktive innenstadt ist menschenleer
Antworten | Dem Administrator melden
+2 # Bergradfahrer 2021-04-03 20:59
Mal Tacheles und polarisierend gesprochen:
Scheiß auf Click & Meet/Collect und sonstige Fisimatenten. Die Stadt gehört aufgemacht, gleich und komplett. Alles andere führt in den Untergang.
Aber in den folgen die Deutschen ihren Anführern manchmal recht widerspruchslos.
Antworten | Dem Administrator melden
0 # Werner 2021-04-03 23:37
Und wieder einmal gebe ich Ihnen recht, allerliebster Freund und Kupferstecher. Click&Shag ist doch Mist, dann bleib ich lieber daham aufm Sofa höckn und click auf ‚einfach kaufen‘ in der App der großen Flusses. Dabei muss ich dann nicht mal das Radl, den Bus oder gar das verpönte Auto benutzen und halt auch noch nen Schnack mit dem Kurierdienst Billiger ist es allemal und unterm Strich doch auch gut für die Unwelt? Gibt keinen Grund mehr in die Stadt zu gehen, außer, ich trag meinen angekündigten ‚Fight‘ mit dem Bergradler endlich mal am ‚‘Fensterla‘ in der Dominikanerstraße aus.

Und zur Rudel, das ist doch zweifelsohne eine absolute Corona-Winnerin: was die für Preise aufruft ist einfach frappierend....die hätte doch eigentlich überhaupt kein Interesse daran, das de Leut ihr paar Erdäpfel wieder am grüna Markt eikaafn.
Antworten | Dem Administrator melden
+17 # Christian M. 2021-04-04 10:52
Aus meiner Sicht gibt es nur 2 langfristig erfolgsversprechende Strategien für den stationären Einzelhandel in einer Post-Corona-Zeit, bei denen die Stadt unterstützen kann (Parkplätze und Click&Collect sind lediglich Hygienefaktoren):

1. Initiierung Gewerbeimmobilienkreis: Die Vermieter der Gewerbeimmobilien müssen unbedingt an einen Tisch und die Stadt muss versuchen, ob innerhalb derer Einzelinteressen eine mögliche Basis für eine gemeinsame Zusammenarbeit möglich ist (Tendenz: eher nein). Wenn nein, wäre es eine Möglichkeit das die Stadt einen Teil der Miete übernimmt (dies aber an bestimmte Bedingungen knüpft). Ziel muss sein einen möglichst diversifizierten Einzelhandel zu fördern.

2. Sortimentsanalyse Einzelhandel: Die Stadt sollte dafür sorgen, dass (externe) Experten bei der Neuausrichtung des Sortimentes helfen. Hier muss man es schaffendes Verhältnis zwischen Basis- und Wechselsortiment deutlich zu verändern (Mehr Wechselsortiment; heisst aber auch flexiblere Ordermengen). Im Kern also: Mehr ungewöhnliche Auswahl, weniger gewöhnliche Auswahl. Weniger Warendruck, mehr Sortimentsbreite und/oder Sortimentstiefe.

Die Stadt muss sich also stärker als heute und mit anderen Prioritäten (aktuell: zu viel Events, zu wenig Basisarbeit eines Händlers) einbringen, weil der Hebel dem Strukturwandel im Handel sich entgegenzustellen auf der Ebene des einzelnen Geschäftes viel zu klein ist.
Antworten | Dem Administrator melden
+3 # Bambercher 2021-04-08 15:53
"Citymarketing hat die Aufgabe die Attraktivität des Stadtzentrums zu steigern, um damit Kunden- und Besucherströme ins Stadtzentrum zu ziehen und eine Belebung der City in wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht zu erwirken." (aus Wikipedia)

Wäre das nicht Aufgabe des Stadtmarketings???
Antworten | Dem Administrator melden
Kommentar schreiben

 Bamberchä Deutsch  

Redensarten und Redeweisen

B 77

brässiän:   pressieren, eilen.

Wänns ned so brässiän deed, soochäd i ja niggs. Wenn es nicht so eilig wäre, würde ich ja nichts sagen.

-

Brässogg:   Pressack. dicker Mensch. 

Däs is dä a Brässogg, a oogfrässnä! Das ist (dä=) vielleicht ein angefressener Fettsack.

-

braung:   brauchen.

Wos braung mä dänn?  Was brauchen wir denn? (... sagte früher die Ladeninhaberin zur Kundin)

Äs is ja ned, als wä mäs häddn, miä könnädns scho braung! Es ist ja nicht, dass wir es hätten, wir könnten es schon brauchen!

-

Breedichd:   Predigt. Rüge. 

Eä hod mä dä a Breedichd kaldn. Er hat mir vielleicht (dä) ein Predigt gehalten.

-

Breedsn:   Schimpfwort. Breze(n).

Olda Breedsn! Alte Breze!

-

Breedsnfraa:   Brezenfrau. Brezenverkäuferin. 

Di Breedsnfraa känna mä scho nuch. Die Brezenfrau kennen wir schon auch noch.

-

Breema:   Bremse. Stechfliege. 

Wi a wilda Breema is ä durch di Küchn gsausd. Wie ein wilde Stechfliege ist er durch die Küche gesaust!

Forts

Die webzet-blog hat keine Mitglieder. Der Hinweis ist systembedingt.

Aktuell sind 42 Gäste und keine Mitglieder online

640 4/21-447-1643 1366 Insgesamt 1814841

Kubik-Rubik Joomla! Extensions

Richtlinien für Kommentare

Die Kommentarfunktion der webzet-blog wird bei manchen Themen intensiv genutzt. Leider auch mit destruktiver Absicht. „Richtlinien für Kommentare“ sollen vor Missbrauch schützen. 

Weiterlesen ...

Copyright © 2015.