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                 Aktuelles zur C-Situation  INZIDENZWERTE!

INNENSTADT - GEWERBE

Erhalt von Parkplätzen wichtig bzw. sehr wichtig

Bambergs Innenstadt ist ein attraktiver Standort. Verbesserungspotenzial wird bei der Aufenthaltsqualität und Verkehrssituation gesehen. Das Ergebnis einer IHK-Umfrage.

84 % mit Standort in der Innenstadt zufrieden, etwa 13% sind unzufrieden

Aufgrund der Einschränkungs-Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung war/ist auch in der Innenstadt von Bamberg ein dramatischer Frequenzrückgang zu verzeichnen. Der innerstädtische Einzelhandel und die Gastronomie in Bamberg haben durch die auferlegten Beschränkungen mit immensen Umsatzeinbrüchen zu kämpfen. Um ein Stimmungsbild der betroffenen Unternehmen einzufangen und vorhandene Probleme aufzuzeigen, hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Oberfranken Mitgliedsunternehmen aus Einzelhandel und Gastronomie zu Standortqualität und Verkehrssituation in der Bamberger Innenstadt befragt. Die Auswertung wurde dem Oberbürgermeister sowie den Stadtratsfraktionen zugeleitet. An der Umfrage haben sich rund 80 Mitgliedsunternehmen beteiligt.

Dennoch: »Bambergs Innenstadt wird als attraktiver Standort gesehen«, sagt IHK-Präsidentin Sonja Weigand, die auch Vorsitzende des IHK-Gremiums Bamberg ist. »Die Standortzufriedenheit ist erfreulich hoch, jedoch wird auch Verbesserungspotenzial bei konkreten Themen wie Aufenthaltsqualität oder Verkehrssituation gesehen.« Mit Blick auf die wirtschaftlich hohe Belastung von Einzelhandel und Gastronomie durch die Pandemie sei es aus Sicht der betroffenen Betriebe zudem wichtig, Bürokratie bei kommunalen Maßnahmen zu reduzieren. Die Umfrageergebnisse nimmt die IHK daher zum Anlass, bei der Bamberger Kommunalpolitik für einen intensiveren Dialog mit der Wirtschaft zu werben.
Das Ergebnis der Umfrage belegt, dass die UNESCO-Welterbestadt Bamberg eine hohe Anziehungskraft für Touristen, für Gäste gastronomischer Einrichtungen und Kunden im innerstädtischen Einzelhandel hat. Entsprechend zeigten sich rund 84 Prozent der befragten Unternehmen mit ihrem Standort in der Innenstadt zufrieden, nur etwa 13 Prozent sind unzufrieden.

Mehr Dialog, weniger Bürokratie

Sorge bereitet den befragten Unternehmen hingegen die Verkehrs- und Parkplatzsituation in der Innenstadt. Während sich fast 79 % der Befragten mit der Nähe zu den innerstädtischen Parkhäusern zufrieden zeigten, äußerten sich über 70 % unzufrieden mit dem generellen Parkplatzangebot in der Innenstadt. Den Erhalt der Parkplätze außerhalb der Parkhäuser stuften daher 83 % als wichtig bzw. sehr wichtig ein. Das Angebot einer kostenfreien ersten Parkstunde nahmen die befragten Gastronomen und Einzelhändler als sehr positiven Impuls auf.

Aus Sicht der Gastronomen und Einzelhändler liegt ein zentraler Verbesserungsansatz darin, unnötige Bürokratie bei kommunalen Maßnahmen zu vermeiden. »Gerade während der Pandemie sind die Betriebe auf schnelle und unbürokratische Unterstützung angewiesen. Zusätzliche Einschränkungen müssen unbedingt vermieden werden«, so die IHK-Präsidentin.

Zudem wünschen sich die befragten Unternehmen noch mehr Unterstützung durch die städtischen Ämter und das Stadtmarketing. »Auch wenn die individuelle Betroffenheit der Betriebe unterschiedlich hoch ist, führt die momentane Situation bei allen zu enormen Belastungen. Gerade deshalb appellieren wir an die Kommunalverwaltung, ihren Ermessensspielraum zugunsten der Geschäftstätigkeit der Gewerbetreibenden zu nutzen«, so Weigand. »Die Herausforderungen dieser Pandemie werden wir nur gemeinsam und im Dialog bewältigen können. Daher unterstützen wir seitens der IHK einen intensiven Austausch aller Beteiligten sehr gerne.«
1.4.21 Bilder: webzet; (Symbolbild in der Titelleiste) IHK Ofr. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+8 # Joshi 2021-04-01 10:34
Jetzt mal nur auf die wirklich innenstädtischen Unternehmen bezogen. Denen ist schon klar, dass sie in der Innenstadt ihren Sitz haben oder? Stellen die sich jetzt vor, z. B. die Sandstraße zu verbreitern damit man gemütlich mit dem Auto vor der Haustüre parken kann? Man kann super mit dem Bus vom P+R in die Innenstadt fahren und dann zu dem jeweiligen Restaurant od. Einzelhandel laufen. Dafür haben sie ja so eine gute Lage.
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+11 # Bamberger 2021-04-01 10:58
Genau die gleichen Aussagen zu Parkplätzen gab es, als die heutige Fußgängerzone eingerichtet wurde von den dort ansässigen Unternehmen. Was daraus wurde hat man dann gesehen.
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+9 # Baba Yaga 2021-04-01 11:05
In der Innenstadt gibt es definitiv mehr als genug Parkplätze. In den Parkhäusern. Wem das zu viel abverlangt ist, sollte sich fragen, ob ihm die primitive Mainstream-Wirtschaftswundermentalität, sei es die eigene oder die der Eltern/Großeltern, einen allzu bequemen Lebensstil eingeimpft hat. Bewegungsfaulheit im Zusammenhang mit begrenztem Platz kommt heutzutage nicht gut an.
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+2 # Sven K 2021-04-01 12:26
Ob es "definitiv mehr als genug Parkplätze" gibt, das können doch nur die Händler oder Wirte besser danach beurteilen, was ihre Kunden ihnen sagen. Ich kann bestätigen, dass viele Leute insbes. aus dem Umkreis deshalb der Innenstadt fernbleiben, weil ihnen das Parken zu kompliziert erscheint.
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-6 # Bamberger 2021-04-01 13:28
Wenn so viele Leute der Innenstadt fern bleiben, müssten doch im Umkehrschluss sehr viele Parkplätze frei sein, oder nicht?
Also wenn ich Samstag in der Stadt war, vor Corona, konnte ich beim besten Willen nicht feststellen, dass dort wenig los wäre. Wenn ihre ganzen Bekannten dann auch noch kommen, könnte man darüber nachdenken, ob man in der Fußgängerzone nicht eine auf Stelzen gebaute Hochebene einzieht, damit alle dann noch dort Platz haben.
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+15 # känguru 2021-04-01 20:45
Nun ist es doch so: Die besten Lagen in einer Innenstadt sind die Fußgängerzonen, warum sonst findet man fast ausnahmslos dort die stark frequentierten Geschäfte?
Und in der Fußgängerzone ist sowohl der ruhende wie auch der fließende KfZ- und sogar der Radverkehr am geringsten, bzw. verboten. Würde man den Gastronomen und Einzlhändlern etwas gutes tun wollen, würde man zumindest die Geschäftsstraßen im Welterbe vom Verkehr befreien. Ich denke da an die Lange Straße/Kapuzinerstraße, Karolinenstraße, Königstraße, etc.

Das Konzept "Drive in" oder zumindest bis vor die Tür fahren gibts am Laubanger. Damit wird die Innenstadt nicht konkurieren können. Stattdessen gilt es die Vorteile des Welterbes herauszuarbeiten und da zu justieren. Das ist vor allem die Aufenthaltsqualität, Szenerie, Gemütlichkeit und entspanntes flanieren, was die Innenstadt attraktiv macht. Es sitzt sich in der Außengastronomie einfach besser, wenn man nicht durch Verkehrslärm und -abgase belästigt wird, genauso wie man seinen Einkaufsbummel gerne etwas verlängert, wenn man entspannt durch die Stadt laufen kann.
Je weniger Autos Platz beanspruchen, desto attraktiver wird die Innenstadt. Geparkt werden kann im Parkhaus und vor allem auf den P&R-Plätzen. Wofür hat man die denn sonst gebaut?
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+10 # Heribert 2021-04-02 10:56
Die Lange Straße gehört zum Verkehrskonzept "innerstädtischer Ring".

Dem wurden viele kleine Schleichwege und auch Parkplätze geopfert.

Über die "Qualität" der Geschäfte in Teilen des innerstädtischen Rings kann man getrost unterschiedlicher Meinung sein.

Trotzdem kann doch dieser nicht einfach geschlossen werden? Wie bewegen sich dann Anwohner?

Oder soll die gesamte Innenstadt nur noch einem "Disneyland" gleichen, in dem Besucher per Bus und Schiff in Laufweite abgesetzt werden und welches nachts völlig unbewohnt ist?
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+5 # känguru 2021-04-05 10:41
Kennen Sie eine Stadt, die sich so sehr wie Bamberg über ihr historisches Stadtbild definiert, gleichzeitig aber eine der wichtigsten Hauptverkehrsstraßen mitten durch ihr Zentrum führt, vorbei an diversen Sehenswürdigkeiten (Klein Venedig, Kranen, Altes Rathaus, etc.)? Ich nicht! Für die Königstraße gilt ähnliches, wenngleich auch nicht in derselben Ausprägung.

Wer vom Berg oder Hain kommt, kann genauso gut über den Bahnhof und die Ludwigstraße, oder noch besser über den Münchner und Berliner Ring fahren. Die Zeit, die man in der Innenstadt im Stau steht, dürfte ähnlich sein.

Natürlich geht es. Und für die Anwohner wird es immer Ausnahmen geben. Die Zufahrt zum Grundstück zu verwehren dürfte rechtswidrig sein. Auch der Busverkehr wird da weiterhin durchfahren. Aber braucht man da wirklich Durchgangsverkehr? Der schadet mehr als er nutzt.
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+12 # Bergradfahrer 2021-04-02 10:17
Wenn man als Ladenbesitzer gefragt wird, ob man ohne Mehrkosten oder Nachteile für sich gerne mehr Parkplätze in unmittelbarer Nähe hätte, dann sagt man natürlich "Ja, es müssen viel mehr sein!"
Das ist "nice to have". Ich hätte auch gerne zwei Sibirische Tiger, solange ich das Futter nicht bezahlen und die Tigerkacke aufräumen muss.
Aber mal im Ernst, wo kann man in Innenstadtlagen vor dem Geschäft parken? Und wozu sollte das nötig sein?
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+10 # Clavius1970 2021-04-02 21:54
In den Parkhäusen gibt es definitiv genug Platz. Nach Auskunft eines Mitarbeiters der Stadtwerke sind die Parkhäuser nur zu Großveranstaltungen, wie "Bamberg zaubert" etc. an wenigen Tagen voll ausgelastet. Viel ist der Bequemlichkeit der Besucher geschuldet daß die Straßen so voll sind.
Auch ziehen so Hotspots wie die obere Promenade mit Ihren paar Parkplätzen unnötig Verkehr in die Innenstadt, obwohl z.B. das Parkhaus Georgendamm oder Untere Königsstraße in kurzer Entfernung liegen.
Die Stadt Bamberg sollte mehr wagen und Parkplätze konsequent reduzieren. Mir erschließt es sich nicht, warum in der Friedrichsstraße Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger sich wegen der Parkplätze zusammenquetschen müssen, obwohl das Parkhaus Schützenstraße in Steinwurfnähe daneben liegt.
Sicher müsste man die Attraktivität der gesamten Parkraumbewirtschaftung erhöhen. Warum gibt es denn nicht von der Stadtsparkasse eine grundgebührenfreie Prepaid-Geldwertkarte, die gleichzeitig auch als Zahlungsmittel für Bus, Parken, Bäder, E-Ladesäulen etc. und in teilnehmenden Geschäften genutzt werden kann? Die Geschäftsinhaber könnten dann das teilweise Erstatten von Parkgebühren auch als Marketinginstrument nutzen.
Wir brauchen Ideen, mal um die Ecke denken, oder einfach etwas wagen.
Eigentlich wäre das Aufgabe des Citymanagers. Vielleicht sollten Ihn die Stadträte mal an seine Pflichten errinnern und wenn keine Besserung eintritt, wegen Unfähigkeit entlassen.
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+9 # cityman 2021-04-02 23:11
Ja, Clavius1970, vollkommen richtig erkannt und vorgeschlagen. Aber um die Ecke denken, das kann der Citymanager nicht! Wenn der ganze Besucherstrom in die Parkhäuser usw. geleitet werden könnte, wäre eine Minderung der innerstädtischen Parkplätze bis auf den Bedarf der Bewohner vorstellbar. Und die bitte nicht vergessen, denn dieser Bedarf besteht!
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+9 # gablmann 2021-04-03 12:55
Dem Manager ist es doch vollkommen wurscht.
Er darf parken wo er will.
Er hat Ausnahmegenehmigung.
Entlassen und Genehmigung entziehen, das wär der Knaller.
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+6 # cityman 2021-04-03 23:54
.....das ist ja die Sch.......!
Aber denkt immer an die Anwohner, die einen wohnungsnahen Parkplatz brauchen, weil sie alt und gehbehindert sind oder mit dem PKW zur Arbeit müssen. Die Alteingesessenen meine ich. Die "Auswärtigen" müssen dann zwingend in die Parkhäuser, logisch!
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brässiän:   pressieren, eilen.

Wänns ned so brässiän deed, soochäd i ja niggs. Wenn es nicht so eilig wäre, würde ich ja nichts sagen.

-

Brässogg:   Pressack. dicker Mensch. 

Däs is dä a Brässogg, a oogfrässnä! Das ist (dä=) vielleicht ein angefressener Fettsack.

-

braung:   brauchen.

Wos braung mä dänn?  Was brauchen wir denn? (... sagte früher die Ladeninhaberin zur Kundin)

Äs is ja ned, als wä mäs häddn, miä könnädns scho braung! Es ist ja nicht, dass wir es hätten, wir könnten es schon brauchen!

-

Breedichd:   Predigt. Rüge. 

Eä hod mä dä a Breedichd kaldn. Er hat mir vielleicht (dä) ein Predigt gehalten.

-

Breedsn:   Schimpfwort. Breze(n).

Olda Breedsn! Alte Breze!

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Di Breedsnfraa känna mä scho nuch. Die Brezenfrau kennen wir schon auch noch.

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