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INNENSTADT

Viel Geld für Bambergs Innenstadt

Der Freistaat Bayern hat im April 2021 den Sonderfond „Innenstädte beleben“ aufgelegt, um Städte und Gemeinden bei der Bewältigung der Pandemiefolgen zu unterstützen. Bamberg erhält 2 Mio €.

Städte und Gemeinden müssen sich mit 20% an den Kosten beteiligen

Der Bamberger Innenstadt wird regelmäßig von der eigenen Bewohnerschaft, von Besuchern und Fachplanern aus den Bereichen der Stadt- und Wirtschaftsentwicklung eine hohe Attraktivität bescheinigt. Dennoch wird ein Verbesserungspotenzial bei den Aufenthaltsqualitäten gesehen. Dem wachsenden Online-Handel kann beispielsweise im attraktivem Altstadt-Ambiente „ein besonderes Einkaufserlebnis entgegengesetzt werden“, so OB Starke in einer Pressemitteilung (PM) des städt. Presseamtes.
Bamberg gehört bayernweit zu den fünf Städten und Gemeinden mit der höchsten Förderung und soll somit besonders von dem mit 100 Mio € ausgestatteten Sonderfonds profitieren. Hierbei trägt der Freistaat 80% der Projektkosten, während sich die Städte und Gemeinden mit 20% an den Kosten beteiligen. Förderfähige Maßnahmen sind unter anderem städtebauliche Konzepte zur Weiterentwicklung der Innenstädte sowie baulich-investive Maßnahmen zur Belebung des öffentlichen Raumes.

Umgestaltung der nördlichen Promenade zum “Erlebnisplatz” ist nicht dabei

Gleich nach dem Projektaufruf Ende April wurde die Bedarfsmitteilung mit verschiedenen Maßnahmen zusammengestellt. Mit dem Beschluss des Bau- und Werksenates vom 9.6.2021 wurden folgende Projekte angemeldet:

• Aufwertungsmaßnahmen im öffentlichen Raum im Bereich der Heller-, Keßler-, und Nördliche und Südliche Promenadestraße sowie der Generalsgasse und Lugbank,
die Herstellung eines Quartiersparks Klosterstraße
die Aufstellung von Sitzbänken im Bereich Am Kranen, Brudermühle und Grüner Markt sowie
die Umsetzung eines Märktekonzeptes inklusive der Herstellung der dazugehörigen Infrastruktur.

In der Debatte stand damals auch die Überlegung, die nördliche Promenade neu zu gestalten. Das grün-rote Stadtratsbündnis plädierte für einen “Erlebnisplatz in der Innenstadt” unter Entfernung der dortigen Parkplätze, konnte sich aber nicht durchsetzen. > vgl. webzet-Artikel v. 15.5.21 

Der weitere Ablauf zur Umsetzung des vom Freistaat Bayern aufgelegten Sonderfonds sieht wie folgt aus: Parallel zum Eingang der offiziellen Rahmenbewilligung des Freistaates in den kommenden Wochen werden Mittel für die Haushaltsberatungen für 2022 beantragt. Die Bereitstellung der Haushaltsmittel durch den Stadtrat ist Voraussetzung für die Beantragung der projektbezogenen Förderanträge. Die Umsetzung der kleineren Maßnahmen wie z.B. das Aufstellen von Bänken könnte kurz bis mittelfristig erfolgen. Größere Konzepte und bauliche Maßnahmen können erst nach einer Beteiligung der Anlieger und Betroffenen im Frühjahr/Sommer 2022 geplant und zum Herbst 2022 öffentlich ausgeschrieben werden, so dass die Umsetzung erst ab 2023 erfolgen kann.
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24.7.21 Bilder: webzet (Titelbild ist Symbolfoto). Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Webzet-Blog probiert derzeit wieder Kommentare direkt freizuschalten. Eine Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) erfolgt im Nachhinein.