CALDERON-SPIELE „Romeo und Julia“ von William Shakespeareab Samstag, 25.6.2022, 20:30 Uhr

Am Samstag, 25. Juni 2022, 20:30 Uhr, feiert William Shakespeares „Romeo und Julia“ Premiere bei den diesjährigen Calderón-Spielen in der Alten Hofhaltung Bamberg. „Romeo und Julia“ - die berühmtesten Liebenden der Weltliteratur. Ihre kurze, rauschhafte, konsequente und intensive Liebe steht im Widerstreit mit einer hasserfüllten und feindlichen Gegenbewegung, an deren Ende sich die verfeindeten Familien am Grab ihrer Kinder versöhnen. Shakespeares meisterhafte Familien- und Liebestragödie erzählt auch von einer großen Utopie, in der nur "Liebe wagt, was irgend Liebe kann". Der berühmte Klassiker lädt dazu ein, in der malerischen Kulisse der Alten Hofhaltung unter freiem Himmel gebannt in intensiven Gefühlsströmen zu schwelgen. Weitere Termine sind am 26., 28., 29., 30. Juni sowie am 01.,02.,03.,05.,06.,12.,13.,14.,15.,16.,17.,20.,21.,22.,23. Juli, jeweils 20:30 Uhr. Karten gibt es an der Theaterkasse und auf www.theater.bamberg.de.

Regie: MATTHIAS KÖHLER
Bühne und Kostüme: RAN CHAI BAR-ZWI
Dramaturgie: PETRA SCHILLER

Es spielen: Leon Tölle, Antonia Bockelmann, Eric Wehlan, Nicolas Streit, Daniel Dietrich, Oliver Niemeier, Philine Bührer, Iris Hochberger

 •„VERWUNDBARKEIT“ - Neue Spielzeit 2022/23 des ETA-Hoffmann-Theaters

Über seine achte Spielzeit unter der Intendanz von Sibylle Broll-Pape schreibt das Theater sich:
„Verwundbarkeit“. Die Pandemie hat viel abverlangt, dachten wir, und nun herrscht ein verheerender Krieg in Europa, der unsere Welteinstellungen und Werte herausfordert. Die Künstler/innen glauben fest an ein Zusammenleben in Frieden, an die Möglichkeit einer offenen und vielfältigen Gesellschaft und an die Kraft von Kunst und Kultur. Mit Zuversicht wollen sie sich auch dahin wenden, wo es wehtut und in der Gemeinschaft erleben, wie wir alle gemeinsam mit den Verwundbarkeiten umgehen können.
Außerordentlich wird die Saison eröffnet mit Händels „Alessandro“, einem Opernerlebnis! Die ukrainische Dramatikerin Natalia Vorozhbyt setzt sich in ihrem Stück „Zerstörte Straßen“ mit dem Krieg in der Ukraine auseinander. Elfriede Jelineks politisches Sprachkunstwerk „Die Schutzbefohlenen“ gibt Geflüchteten eine Stimme und hinterfragt den Umgang unserer Gesellschaft mit Flucht und Abschottung. In Georg Büchners großem Revolutionsdrama „Dantons Tod“ wird der Frage nach dem Preis von Macht, nach politischer Verantwortung und der Notwendigkeit von Revolten nachgegangen. Zahlreiche Ur- und Erstaufführungen stehen wieder auf dem Programm. So wird in „tiefer Grund“ von Björn SC Deigner ein Ehepaar dabei begleitet, den Verlust und die Schuld ihres Sohnes zu verarbeiten. Und Sam Max erzählt in seinem außergewöhnlichen Debutstück „Zaun“ die Geschichte einer sozialen Isolation.
Zur Weihnachtszeit lädt der „Bär im Universum“ mit viel Witz und Musik die ganze Familie ins Theater. Und zum Ausklang der Saison kann das Publikum eine ausgelassene Zeit in der traumhaften Kulisse der Alten Hofhaltung verbringen und in „Zur schönen Aussicht“ hinter die Fassaden von Horváths Figuren blicken. > Programm und Premierenübersicht Spielzeit 2022/2

Karten für „Alessandro“ sind bereits ab sofort an der Theaterkasse und im Netz auf www.theater.bamberg.de erhältlich.

ETA Hoffmann Theater Bamberg
E.T.A.-Hoffmann-Platz 1
96047 Bamberg
Tel.: 0951/87-3025
www.theater.bamberg.de.

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