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         Polizeiberichte

Die Meldungen werden in der Regel von der Presseseite des Polizeipräsidiums Oberfranken übernommen. Der Polizeibericht der Polizeiinspektion Bamberg wir nur in Ausnahmefällen berücksichtigt.

Über ein Viertel mehr Alkoholunfälle

OBERFRANKEN. Alkohol am Steuer ist nach wie vor eine der Hauptursachen für folgenschwere Verkehrsunfälle. Bereits jetzt ereignete sich über ein Viertel mehr an Verkehrsunfällen unter Alkoholeinfluss als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

In dieses Bild passt auch, dass bereits zum Start der bayernweiten Aktions- und Kontrollwoche vier betrunkene Autofahrer ihren Führerschein abgeben mussten.

„Verantwortungslos, die Gefahren von Alkohol am Steuer zu unterschätzen!“, sagt Rainer Tröger, Verkehrssachgebietsleiter des Polizeipräsidiums Oberfranken.

Um dem Schwerpunktthema Alkoholunfälle und der besorgniserregenden Entwicklung der Anzahl der Alkoholunfälle zu begegnen, rief die oberfränkische Polizei eine Aktionswoche zum Schwerpunktthema Alkohol im Straßenverkehr aus. Damit beteiligt sie sich am gesamtbayerischen Programm „Verkehrssicherheit 2030 - Bayern mobil, sicher ans Ziel“.

Besonders am morgigen Feiertag ist wieder mit teils stark alkoholisierten Personen zu rechnen. Negativen Begleiterscheinungen, wie körperlichen Auseinandersetzungen und alkoholbedingten Unfällen begegnet die Polizei mit Präsenz, Kontrollen und Bürgergesprächen.

Die Prävention ist eine wesentliche Säule der Verkehrssicherheitsarbeit. In Kulmbach wird es deshalb auf dem Marktplatz einen Infostand der Polizei geben, bei dem mit der „Rauschbrille“ die Einschränkung der Wahrnehmung durch Alkohol vor Augen geführt wird.

Weitere Informationen zu den Gefahren des Alkohols finden Sie hier!

Dennoch ist die Kontrolle, also die Überwachung des Straßenverkehrs, notwendig um ein Bewusstsein und eine Verhaltensänderung herbei zu führen. Der Start in die Aktionswoche hat gezeigt, wie wichtig das Thema ist.

Wir appellieren an dieser Stelle: Kein Alkohol am Steuer!

Für den weiteren Wochenverlauf und ganz besonders für den morgigen Vatertag, wünscht die oberfränkische Polizei allen Verkehrsteilnehmenden eine sichere Fahrt und allen Vätern einen schönen Feiertag!

 

Einbruchserie in Schulen
BAMBERG/LKR. BAMBERG. Vergangene Woche verschafften sich unbekannte Täter Zutritt zu fünf Schulen in Bamberg sowie Hirschaid und entwendeten Bargeld. Die Kriminalpolizei Bamberg hat die Ermittlungen übernommen.

Real- und Wirtschaftsschule, Kloster-Langheim-Straße in Bamberg

In der Zeit von Donnerstagabend, 21.20 Uhr, bis Freitagmorgen, 6.35 Uhr, brachen die Täter über eine gewaltsam geöffnete Tür in die Real- und Wirtschaftsschule in der Kloster-Langheim-Straße ein. Im Inneren des Gebäudes öffneten die Unbekannten mehrere Schließfächer und stahlen das darin befindliche Geld.

Gymnasium, Kloster-Langheim-Straße in Bamberg

Ebenfalls von Donnerstag, 20 Uhr, auf Freitag, 7.15 Uhr, gelangten die Täter auf bislang unbekannte Weise in das Gymnasium, welches sich gegenüber der Real- und Wirtschaftsschule befindet. Im Gebäude hebelten sie zielgerichtet eine Tür auf. Sie öffneten mehrere Schließfächer und nahmen das darin befindliche Geld an sich.

Gymnasium, Feldkirchenstraße in Bamberg

Auch das Gymnasium in der Feldkirchenstraße wurde vergangene Woche angegangen. Der Tatzeitraum beschränkt sich auf Donnerstagabend, in der Zeit zwischen 18 Uhr und 21.30 Uhr. Hier hebelten die Unbekannten ebenfalls abgeschlossene Fächer der Lehrer auf.

Gymnasium, Altenburger Straße in Bamberg

Einen Tag später, also von Freitagabend, 18.30 Uhr, bis Samstagabend, 21.30 Uhr, wurde auch in das Gymnasium in der Altenburger Straße eingebrochen. Bei einem abendlichen Rundgang des Hausmeisters, stellte er den Einbruch fest. Neben Türen und diversen Schranktüren wurden mehrere Geldkassetten aufgebrochen.

Realschule, Realschulstraße in Hirschaid

Im Zeitraum von Freitagnachmittag, 15 Uhr, bis Sonntagabend, 21.30 Uhr, versuchten die Täter mehrere Eingangstüren aufzuhebeln, bis es ihnen glückte und sie so in das Gebäude der Realschule in Hirschaid gelangten. Auch hier wurden die Fächer der Lehrkräfte geöffnet und Bargeld entnommen.

Kripo geht von Tatzusammenhang aus

Aufgrund der Vorgehensweise sowie des Tatzeitraums wird von einem Tatzusammenhang ausgegangen. An den Schulgebäuden entstand ein Sachschaden von jeweils mehreren tausend Euro. Die Höhe der Entwendungsschäden steht bislang noch nicht fest.

Zeugen gesucht

Personen, die verdächtige Beobachtungen im Bereich der Schulen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Kripo Bamberg unter der Tel.-Nr. 0951/9129-491 in Verbindung zu setzen.

Pol Ofr., 24.5.22

Radfahrerin bei Zusammenstoß mit Bus schwer verletzt

STEGAURACH, LKR. BAMBERG. (aktualisiert) Schwere Kopfverletzungen erlitt am Freitagmittag eine Radfahrerin bei einem Verkehrsunfall mit einem Schulbus. Die Polizei Bamberg-Land bittet um Zeugenhinweise.

Am Freitagmittag, gegen 11.50 Uhr, befuhr die 35-jährige Fahrradfahrerin die Staatsstraße St2276 von Mühlendorf kommend in Richtung Stegaurach. Den parallel zur Staatsstraße verlaufenden Radweg benutzte die 35-Jährige nicht. Der 65-jährige Fahrer eines Schulbusses war zu diesem Zeitpunkt ohne Fahrgäste unterwegs und fuhr in gleicher Richtung hinter der Radfahrerin. Etwa 200 Meter nach dem Ortsausgang Mühlendorf kollidierte der Schulbus mit der Frau. Die 35-Jährige wurde von ihrem Rad geschleudert und kam schließlich auf der Fahrbahn zum Liegen. Sie wurde wenig später mit schweren, lebensgefährlichen Kopfverletzungen ins Klinikum Bamberg eingeliefert.

Wie sich vor Ort feststellen ließ, trug die Radfahrerin zum Unfallzeitpunkt keinen Helm. Der Fahrer des Schulbusses wurde nicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt zirka 3.000 Euro.

Wie es zum Zusammenstoß zwischen den beiden Unfallbeteiligten kam, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Zum Zwecke der Unfallaufnahme musste die Staatsstraße für etwa 5 Stunden für den Fahrzeugverkehr komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde über die Ortschaft Hartlanden umgeleitet. Die Staatsanwaltschaft Bamberg ordnete zur Klärung des Unfallhergangs unter anderem die Hinzuziehung eines externen Gutachters an, welcher die polizeiliche Unfallaufnahme vor Ort unterstützte.

Die Polizei Bamberg bittet nun um Zeugenhinweise. Wer konnte den Verkehrsunfall am Freitag, 13. Mai 2022, um etwa 11.50 Uhr beobachten? Hinweise nimmt die Polizei Bamberg-Land unter der Tel.-Nr. 0951/9129-310 entgegen.

Pol Ofr., 16.5.22 

 

Senior in den eigenen vier Wänden überfallen 
BAMBERG. Ein 91-Jähriger Bamberger überraschte Samstagnacht offenbar zwei Einbrecher in seinem Einfamilienhaus in der Altenburger Straße. Zeugen gesucht!

Nach bisherigen Erkenntnissen drangen die zwei Männer in der Nacht von Samstag auf Sonntag, gegen 23.30 Uhr, in ein Einfamilienhaus in der Altenburger Straße ein. Durch die verdächtigen Geräusche wurde der 91-jährige Hausbewohner aus dem Schlaf gerissen. Er stand auf, sah sich um und stieß dabei auf die Einbrecher. Diese reagierten sofort. Einer packte den Senior und drückte ihn zu Boden. Offenbar schlug er ihm dabei auch gegen den Hinterkopf, was eine blutige Wunde zur Folge hatte. Währenddessen suchte der Mittäter nach Wertgegenständen und stieß dabei auf einen befestigten Tresor in einem Büroraum. Mit erheblicher Kraftanstrengung brach er diesen komplett aus der Holzverkleidung des Wandschranks. Anschließend ergriffen sie die Flucht und ließen den leicht verletzten 91-Jährigen zurück. Dieser setzte daraufhin selbst den Notruf ab.

Die Polizei Bamberg suchte mit einer sofort eingeleiteten Großfahndung nach den beiden Einbrechern. Hierbei kamen auch mehrere Personensuchhunde und ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Auf der Flucht bewegten sich die beiden Männer offenbar durch das Bamberger Berggebiet in östliche Richtung, ob zu Fuß oder mit einem Fahrzeug ist bislang jedoch unklar. Die Beamten fanden dabei auch zurückgelassene Kleidungsstücke. Ob sie mit der Tat im Zusammenhang stehen, wird derzeit überprüft.

Die Kriminalpolizei Bamberg bittet um Hinweise aus der Bevölkerung:

Wer hat zu besagter Zeit im Bereich Altenburger Straße/Albrecht-von-Eyb-Leite verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge bemerkt oder beobachtet, wie zwei Männer einen Tresor verladen oder transportieren?
Wer hat die Einbrecher auf ihrer möglichen Flucht durch das Berggebiet von der Altenburger Straße in Richtung Würzburger Straße gesehen?
Wer kann sonst sachdienliche Angaben machen?
Zeugen werden gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 0951/9129-491 mit der Kripo Bamberg in Verbindung zu setzen.

Der 91-Jährige kam über Nacht in ein Krankenhaus. Er konnte dieses tags darauf bereits wieder verlassen.

Für den heutigen Sonntag stehen weitere kriminalpolizeiliche Ermittlungen im Umfeld des Wohnhauses an. Hierbei werden erneut Suchhunde eingesetzt.

Pol Ofr., 15.5.22

Auf trügerisches Gewinnversprechen hereingefallen
LKR. BAMBERG. Ein 51-Jähriger aus dem Landkreis Bamberg bekam am Freitag telefonisch einen großen Lottogewinn versprochen. Für die Auszahlung müsse zuvor lediglich eine geringe Gebühr durch die Übermittlung von Gutscheincodes geleistet werden. Der Mann fiel auf die  Betrugsmasche herein.

Zunächst klingelte in den Mittagsstunden das Telefon. Am anderen Ende der Leitung berichtete ein unbekannter Mann, dass der 51-Jährige mehrere zehntausend Euro im Lotto gewonnen hätte. Um das Geld zu erhalten, sei jedoch eine Gebühr zu zahlen. Er müsse nur Google Play-Cards kaufen und die darauf ersichtlichen Codes übermitteln, dann stehe seinem Gewinn nichts mehr entgegen.

Der Angerufene machte sich sodann auf den Weg, erwarb fünf solcher Karten für je 100 Euro und gab die jeweiligen Nummern an die Unbekannten weiter.

Sogleich verkündeten sie dem 51-Jährigen, dass sich sein Gewinn gar verzehnfacht hätte. Es stehen nun knapp 400.000 Euro zur Auszahlung bereit, dementsprechend habe sich auch die Gebühr erhöht - auf nun 3.000 Euro. Leider wurde der Mann erst hier stutzig und wandte sich an die Polizei. Die klärte ihn darüber auf, dass er Betrügern auf den Leim gegangen war.

Die Polizei warnt eindringlich vor derartigen Gewinnversprechen:

Übergeben oder überweisen Sie kein Geld an Unbekannte!
Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl! Wenn Ihnen etwas komisch vorkommt, dann bitten Sie um Rat und wenden sich im Zweifel an die Polizei!

 

Tourniquet rettet Leben  

 BAMBERG. Schwerste Verletzungen erlitt eine 43-jährige Radfahrerin am Mittwochmorgen, nachdem sie von einem Lastwagen erfasst und überrollt wurde.

Am Mittwochvormittag, gegen 8 Uhr, fuhr ein 51-Jähriger mit seinem Lkw von der Zollnerstraße kommend in stadtauswärtige Richtung. An der Kreuzung zum Berliner Ring wollte er nach rechts abbiegen und erfasste eine 43-jährige Radfahrerin.

Die Bambergerin wurde schwerstverletzt. Einer Polizeistreife, die bereits wenige Minuten nach dem Unfall vor Ort war, gelang es durch das Anlegen eines sogenannten „Tourniquet“ lebensbedrohliche Blutungen zu stoppen. Die 43-Jährige wurde mit dem Rettungsdienst in den Schockraum einer Bamberger Klinik verbracht und sofort einige Stunden notoperiert. Lebensgefahr besteht nach derzeitiger Einschätzung nicht mehr.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde zur Klärung des Unfallhergangs ein Gutachter zur Unfallstelle gerufen. Für die Dauer des Rettungseinsatzes und der darauf folgenden Unfallaufnahme war der Berliner Ring in Richtung Süden bis etwa 12 Uhr gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Was ist eigentlich ein Tourniquet?

Ein Tourniquet ist ein Abbindesystem zur Stauung oder kurzzeitigen Unterbrechung des Blutflusses in Notsituationen. Es kann an allen Extremitäten angelegt werden und ist nach einem Druckverband die nächste Möglichkeit, um Blutungen zu versorgen.

Erste-Hilfe-Ausbildung für Polizisten

Unsere Kolleginnen und Kollegen frischen jedes Jahr ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse auf, da eine notwendige Handlungssicherheit nur durch regelmäßige Fortbildungen erreicht werden kann. Das Tourniquet ist ein fester Bestandteil jedes Streifenwagens.

 

„Fahrtüchtigkeit im Blick“  – Schwerpunktaktion des Verkehrssicherheitsprogramms 2030

 OBERFRANKEN. Das Verkehrssicherheitsprogramm 2030 „Bayern mobil – sicher ans Ziel“ stellt am bundesweiten Aktionstag am 5. Mai 2022 die Fahrtüchtigkeit der Verkehrsteilnehmer in den Mittelpunkt. Auch das Polizeipräsidium Oberfranken beteiligt sich an der Kontrollaktion mit der Zielsetzung das höchstmögliche Maß an Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

Die Polizei Oberfranken nimmt am bundesweiten Kontrolltag teil

Am 5. Mai findet der bundesweite Kontrolltag „sicher.mobil.leben – Fahrtüchtigkeit im Blick“ statt. Die Verkehrssicherheitsaktion beginnt länderübergreifend um 4 Uhr und endet nach 24 Stunden. Rund 200 Einsatzkräfte der Polizei werden an insgesamt 66 stationären Kontrollstellen vertreten sein und mobile Kontrollen mit dem Fokus auf die Fahrtüchtigkeit durchführen.

Außerdem beteiligen sich neben dem ADAC bundesweit der DVR, die DVW, der B.A.D.S., der Deutsche Brauerbund, die Bundesinnung der Hörgeräteakustiker sowie der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen an der Aktion.

Fahrtüchtigkeit - die Grundregeln kurz und knapp

DON’T DRINK AND DRIVE!
Um als Fahrzeugführerin und Fahrzeugführer im Bruchteil einer Sekunde reagieren zu können heißt es: Nüchtern bleiben!

Dein TRIP: OHNE DROGEN!
Auch einmaliger Drogenkonsum hat negative Auswirkungen auf die Fahrfähigkeit. Besonders gefährlich ist der sogenannte Mischkonsum, also die Kombination verschiedener Drogen oder die Mischung mit Alkohol.

MACH mal PAUSE – Ausgeschlafen ans Ziel!
Müdigkeit vermindert unsere Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit ähnlich wie Alkohol: Nach 17 Stunden ohne Schlaf fahren wir, als hätten wir 0,5 Promille.

BEHALTE DEN DURCHBLICK – SPITZ DIE OHREN!
Fehlende akustische oder visuelle Eindrücke und Ablenkung können sich im Straßenverkehr lebensgefährlich auswirken.

E_Bike und Co. ERST AUSPROBIEREN – DANN FAHREN!
E-Bike und Roller haben keinen Airbag. Durch eigene Vernunft erhöhen Sie ihre Sicherheit!

VERKEHRSSICHERHEIT – ALLE HELFEN MIT!
Jeder trägt selbst die Verantwortung für seine Verkehrstüchtigkeit. Eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr lebt von gegenseitiger Rücksichtnahme und dem Bewusstsein, dass jeder auf den anderen im Verkehr achtet.

Weitere Informationen zum bayernweiten Präventionsprogramm und zur diesjährigen Schwerpunktaktion sind auf der Internetseite https://www.sichermobil.bayern.de/gewinnspiel/ ersichtlich.

900 Liter Diesel abgesaugt

LKR: BAMBERG.Bislang unbekannte Täter haben auf einem Rastplatz im Landkreis Bamberg einen Lkw um 900 Liter Diesel erleichtert.
Wie die Polizei mitteilt, wurden zunächst die Tankverschlüsse von zwei Lkw aufgehebelt.
Danach saugten die Täter auf dem Parkplatz "Giechburgblick-Nord" den Kraftstoff im Wert von etwa 1.800 Euro ab. Die Autobahnpolizei Bamberg sucht deshalb Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall in der Nacht auf Samstag geben können.
In vielen Regionen Bayerns häufen sich Vorfälle wie dieser. Die Benzinpreise sind zuletzt stärker gestiegen als während der beiden Ölkrisen.

Meldung v. 2.5.22

Bürger stoppt sexuellen Übergriff

BAMBERG. Durch körperliche Gegenwehr und das Eingreifen eines Zeugen konnte ein sexueller Übergriff an einer 26-Jährigen in den frühen Morgenstunden heute Dienstag im Bamberger Stadtgebiet unterbunden werden. Zeugen gesucht.

Kurz nach 3 Uhr war die junge Frau zu Fuß in der Nürnberger Straße unterwegs. Dort sprach sie ein bislang Unbekannter an. Der Mann begleitete die 26-Jährige bis zur Straße „Margaretendamm“. Auf Höhe des alten Hallenbades, gegen 3.40 Uhr, fiel er plötzlich über sein Opfer her. Er griff ihr an die Brust und an den Intimbereich. Nur durch körperliche Gegenwehr der Frau und durch das schnelle Eingreifen des hinzueilenden Bürgers konnte Schlimmeres verhindert werden. Anschließend flüchtete der Tatverdächtige mit seinem Fahrrad in Richtung Hafen.

Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben:

etwa 1,75 Meter groß
zirka 35 Jahre alt
südosteuropäisches Aussehen
sprach kein deutsch
kurze, dunkle Haare
trug eine graue Jacke und eine graue Hose
hatte ein auffälliges Muttermal im Gesicht
Die Kriminalpolizei Bamberg sucht Zeugen:

Wer hat den beschriebenen Mann im Bereich der Nürnberger Straße und auf dem Weg in die Straße „Margaretendamm“ beobachtet? Wer kann sonst sachdienliche Hinweise zum Vorfall geben?
Die Kriminalpolizei Bamberg hat die Ermittlungen übernommen. Hinweise werden unter der Tel.-Nr. 0951/9129-0 entgegen genommen.

Meldung v. 26.4.22

 

Seniorin stirbt bei Wohnhausbrand

BAMBERG. Bei einem Brand eines Mehrfamilienhauses ist am Sonntagnachmittag eine 81-jährige Bewohnerin ums Leben gekommen.

Gegen 13.40 Uhr bemerkte ein Bewohner den Brand in dem Anwesen und verständigte die Einsatzzentrale der Polizei. Zu diesem Zeitpunkt war das Treppenhaus bereits stark verqualmt, weshalb eine Flucht darüber nicht mehr möglich war. Kurze Zeit später traf die alarmierte Feuerwehr ein, die mehrere Personen über eine Drehleiter aus dem Gebäude in der Straße „Wunderburg“ evakuieren konnte. Eine Bewohnerin erlitt eine Rauchgasvergiftung. Rettungskräfte brachten sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Eine 81-jährige Bewohnerin wurde zunächst noch vermisst. Den Feuerwehrkräften gelang es schnell, die Flammen zu löschen. Jedoch konnten sie die Seniorin nur noch tot aus dem Gebäude bergen.
Nach ersten Erkenntnissen brach das Feuer in der Wohnung der 81-jährigen Frau, im ersten Obergeschoss des Hauses, aus. Es entstand ein Sachschaden von geschätzten 100.000 Euro.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur bislang noch unklaren Ursache des Feuers aufgenommen.

Meldung v. 24.4.22

 

 Betrugsmasche auf Online-Kleinanzeigen-Portal 

LKR. BAMBERG. Seit Dienstag sind bei der Polizei Bamberg-Land vier Fälle einer speziellen Betrugsmasche angezeigt worden.

Hierbei ist ein Gesamtschaden in Höhe eines mittleren vierstelligen Betrages entstanden. Die Polizisten haben die Ermittlungen aufgenommen und warnen vor der Masche, die momentan im Zusammenhang mit Verkäufen bei ebay Kleinanzeigen auftritt.

Die Täter gehen hierbei immer gleich vor. Zunächst täuschen sie dem Verkäufer eines Inserats Kaufinteresse vor. Im weiteren Verlauf drängen die Betrüger darauf, das vermeintliche Bezahlsystem der Plattform zu verwenden und übersenden einen Link, über welchen die Bezahlung abgewickelt werden soll.

Hier geben die ahnungslosen Geschädigten ihre Bank- oder Kreditkartendaten ein. Anschließend sei die Eingabe einer Transaktionsnummer, kurz TAN, erforderlich. Wird diese dann eingegeben, haben die Kriminellen die Möglichkeit die Bank-App des Opfers zu steuern und Zahlungen im Namen des Verkäufers zu veranlassen.

Hinweis: Es existiert tatsächlich ein Bezahlsystem namens „sicher bezahlen“ bei ebay. Hierbei muss der Verkäufer jedoch nicht aktiv werden oder einem Link folgen.

Die Polizei Bamberg-Land gibt deshalb folgende Verhaltenshinweise:

Klicken Sie nicht auf die übersendeten Links.
Geben Sie keine persönlichen oder vertraulichen Daten (z.B. Passwörter, Transaktionsnummern) heraus.
Lassen Sie Ihre Karte oder den Bank-Account im Bedarfsfall sofort sperren.
Erstatten Sie unverzüglich Anzeige bei der Polizei.
Informieren Sie das Verkaufsportal.

Presseerklärung PolizeiOberfranken  v. 22.4.22 

 

Polizei zum Thema „Untere Brücke“


Nach dem ersten Wochenende mit professioneller Bewirtung der Unteren Brücke zieht die Polizei ein erstes positives Fazit. 

Seit Samstag ist die Untere Brücke, die sich zuletzt zum Party-Hotspot entwickelt hat, bestuhlt und bewirtet. Auch nach Betriebsschluss ist ein Sicherheitsdienst vor Ort.
Die Polizei wurde im Verlauf des Osterwochenendes zwei Mal zur Unteren Brücke alarmiert. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde ein 23-Jähriger aus Bamberg vom Sicherheitsdienst gegen 4:00 Uhr Frühs dabei beobachtet, wie er einige Dekorpflanzen über die Brüstung in die Regnitz warf. Gegen den stark alkoholisierten Mann, der angab, dass ihm die Neugestaltung der Brücke nicht gefallen würde, wurde Anzeige wegen Sachbeschädigung erstattet.
Tags zuvor, in der Nacht von Karfreitag auf Samstag, verschmutzten zwei junge Männer insgesamt 15 Tische, in dem sie diese beim Vorbeigehen anurinierten. Die beiden jungen Männer konnten unerkannt flüchten, die Kosten für die notwendige Reinigung betrugen rund 100,00 Euro. Die Polizei ermittelt auch hier wegen Sachbeschädigung.
Nach den zuletzt stark gestiegenen Einsatzzahlen und Anwohnerbeschwerden wegen auf der Unteren Brücke feiernden Jugendlichen deuten die ersten Erfahrungen nach dem Osterwochenende darauf hin, dass die Bewirtung zu einer deutlichen Beruhigung beitragen könnte. Beschwerden wegen Ruhestörungen gingen bei der Polizei nicht ein. Eine konkrete Verlagerung an andere Orte der Innenstadt kann die Polizei bisher noch nicht erkennen. Ein erstes Fazit wird allerdings erst in einigen Wochen gezogen werden können, wenn die warmen Sommertemperaturen noch mehr Jugendliche auf die Straßen der Innenstadt locken werden.
Polizeiinspektion Bamberg-Stadt, Meldung v. 20.4.22 

 

 

 

 

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