Im Streitgespräch: Grüner trifft auf Landwirt

In Hirschaid bei Bamberg musste eine Versammlung der Grünen wegen massiver Proteste abgebrochen werden. Nun trafen sich ein Landwirt und ein Grüner zur Aussprache – und diskutierten lebhaft.

Auszug und Hinweis auf einen Bericht von BR 24 

In Hirschaid bei Bamberg versammelten sich vergangene Woche rund 300 Personen und störten die Jahreshauptversammlung der Grünen, die daraufhin abgebrochen wurde. Von “massiver Angst” sprachen Beteiligte danach – der Markt Hirschaid distanzierte sich von dem Protest.

Tim-Luca Rosenheimer (l.) und Maximilian Büttner (r.) trafen sich zu einem Streitgespräch. Bild: BR24

Verschärft sich die Lage zusehends oder gibt es die Möglichkeit, gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten? Ein Team von BR-Reporterinnen und Reportern ist mit dieser Frage auf einen Landwirt und einen Vertreter der Grünen im Landkreis Bamberg zugegangen und lud beide zu einem konstruktiven Streitgespräch – beide sagten sofort zu.

Maximilian Büttner aus Stackendorf im Landkreis Bamberg ist eigentlich hauptberuflich Feuerwehrmann, hat nebenbei aber auch eine Reitanlage und ist in der Landwirtschaft tätig. Wenn der 26-Jährige an die Bauernproteste denkt, dann bezieht er den gesamten deutschen Mittelstand mit ein und meint: “Es kann doch keiner denken, dass wir uns den Wohlstand unterm Arsch wegziehen lassen!” Ihn störe vor allem die “Ignoranz der Politiker, die keine Entscheidungen trifft zugunsten der Bürger”, so sein Vorwurf.

Grüner berichtet von Grenzüberschreitungen bei Protesten

Büttner traf vor wenigen Wochen bei einem der Proteste in Oberfranken auf Tim-Luca Rosenheimer von den Grünen – bei dem beide konstruktiv diskutierten. Rosenheimer ist Kreissprecher der Partei im Bamberger Land. Wenn der 25-Jährige an die Bauernproteste denkt, dann fallen ihm sofort “viele konstruktive Gespräche” ein, aber “aktuell auch grenzüberschreitende Aktionen gegen demokratische Versammlungen, wie beispielsweise letzte Woche Mittwoch in Hirschaid”. Dort seien sie unter anderem aufs Übelste beschimpft und bedrängt worden…

Der gesamte Bericht “Im Streitgespräch: Grüner trifft auf Landwirtkann heute bei BR24 nachgelesen werden.

Über dieses Thema berichtet auch regionalZeit – Franken am 01.03.2024 um 13:30 Uhr.

Geschrieben: BR24-mdw; veröffentlicht: 1.03.24; Bilder v. webzet (Titelbild ist i.d.R. Symbolfoto); BildNw: BR 24

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8 Gedanken zu “Im Streitgespräch: Grüner trifft auf Landwirt

  1. (Vorspann v. WebZ auf Wunsch entfernt)
    Herr Büttner spricht zwar von Bürokratieabbau, finanzielle Entlastung und mehr Akzeptanz für die Landwirtschaft und dass die Landwirte nicht immer wieder so dargestellt werden als wären sie Umweltverschmutzer, aber etwas anderes hat er nicht gesagt (sonst wäre er vielleicht gleich wieder ein Nazi gewesen): Die Eskapaten des Gendern, das queere Getue, die Leugnung der eigenen Kultur und die Diffamierung des eigenen Landes. Von der Migrationspolitik will ich erst gar nicht anfangen.
    Die Grünen haben soviel Wut und Ablehnung auf sich gezogen, dass es noch lange dauern wird, bis es im Land wieder zu gemeinschaftlichen Handeln kommt.
    In diesem Sinne war das Gespräch richtig und wichtig. Danke den beiden.

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  2. Wenn man sich den Bericht durchliest, trifft es Rosenheimer eigentlich auf den Punkt. Die aktuelle Regierung regiert seit zwei Jahren, die Regierung davor hat viel beschlossen. Und die jetzigen Kürzungen für die Bauern haben doch nicht nur die Grünen alleine beschlossen? Da sitzen noch zwei weitere Parteien im Boot. Es wird hier immer von friedlichen Protesten gesprochen, die Landwirte tauchen aber immer öfter mit aggressiven Protesten auf. Auch wenn die guten Landwirte unter den deppen jetzt leiden. Ich versteh nicht, wieso hier nur auf den Grünen rumgehackt wird und nicht auch auf SPD und FDP. Die rote Linie wurde übrigens mehrmals überschritten.

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    1. @ Joshi
      Weil die Grünlinge nicht nur “die jetzigen Kürzungen für die Bauern” beschlossen haben, sondern Politik aus ihrer eigenen verinnerlichten Ideologe heraus machen. Angefangen vom Heizungsgesetz, der Verkehrswende, dem Genderwahn, …, sind sie nicht mehr, außer in ihrer eigenen Blase, beliebt, ja es erzeugt sogar einen verständlichen Haß auf diese.
      Vieles ist bei dehnen, wegen fehlender Sachkenntnis (Mint-Fächer), nicht durchdacht oder sie haben sich nicht durch Sachverständige beraten lassen.
      Um die Ampel-Regierung aufrecht zu erhalten haben Rot und Gelb halt einigen ihrer Ideologien zugestimmt. Was sonst noch schlimmeres von den Grünlingen vorgeschlagen wurde, dringt halt nicht nach außen (Presse).
      Da macht halt der Bürger nicht mehr mit, protestiert und wählt sie nicht mehr!

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  3. Ganz ehrlich, ich glaube ich hätte die Diskussion angesichts der vita meines Gegenübers nicht geführt. Und ich meine jetzt nicht den Landwirt. 😉

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      1. nun ob jens-thorben etwas kann, will ich nicht beurteilen, nur das was er gesagt hat, war nicht das gelbe vom ei, aber das hat weniger damit zu tun, dass er nichts kann, das ist ausfluss seiner jugendlichen unerfahrenheit.

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