Über 400 Jugendliche waren dabei

Bei der ersten Jugendkonferenz der Stadt Bamberg erarbeiteten Schülerinnen und Schüler konkrete Wünsche für ihre Zukunft. Geleitet wurde die Veranstaltung von dem professionellen Moderator Erik Flügge.

Flächendeckendes WLAN, sichere Radwege und kostenlose Menstruations-Artikel

Zweiter Bürgermeister Glüsenkamp (Mitte) mit Moderator Erik Flügge (SPD) bei der Begrüßung der Jugendlichen aus zahlreichen Bamberger Schulen.

„Wem gehört die Zukunft? Dir!“ Dieses Motto schwebte über 400 Köpfen von Jugendlichen ab der achten Jahrgangsstufe in der Stadt Bamberg. Aus allen Schulformen waren sie in den Hegelsaal und das Foyer der Konzert- und Kongresshalle gekommen, um der Stadtpolitik ihre Themen mitzuteilen. Diese reichten von mehr Grünflächen, mehr Toiletten im öffentlichen Raum, flächendeckendem WLAN, sicheren Radwege bis hin zur Busanbindung und kostenlosen Menstruations-Artikeln.

Eines der Kernanliegen der Konferenz war natürlich der Zustand der Bamberger Schulhäuser. In einer Abstimmung mit den Füßen wurde schnell sichtbar: Diejenigen Jugendlichen, die in bereits modernisierten Gebäuden lernen, fühlen sich deutlich wohler als jene in sanierungsbedürftigen Schulhäusern. Die städtischen Vertreterinnen und Vertreter haben in den Diskussionen die zahlreichen Vorstöße zur Sanierung der Schulhäuser geschildert.

Ideen müssen auch ernst genommen und umgesetzt werden

Am Nachmittag stellten die Jugendlichen die Ergebnisse ihrer Arbeit Stadtratsmitgliedern und Verwaltungsmitarbeitern vor, hier Rainer Hennemann aus dem Schulverwaltungsamt.

Geleitet wurde die ganztägige Veranstaltung von Moderator Erik Flügge, der deutschlandweit Erfahrung mit solchen Projekten hat. „Im Vergleich zu anderen Städten schaut es hier in Bamberg mit der Zufriedenheit noch relativ gut aus“, so Flügge. Er erklärte den Vertreterinnen und Vertretern aus dem Stadtrat und der Stadtverwaltung, die am Nachmittag dazu gekommen waren, wie die Workshops der über 400 Jugendlichen aus verschiedenen Bamberger Schulen abgelaufen sind. Die Ergebnisse stellten die jungen Leute im prall gefüllten Hegelsaal gleich selbst vor. Auf gebastelten Collagen und klaren Illustrationen auf den Schautafeln ging es sowohl um stadtübergreifende Themen wie Müll im öffentlichen Raum, das ehemalige Atrium-Einkaufszentrum oder freie WLAN-Verbindungen im Stadtgebiet. Aber auch Zielgruppen spezifische Themen, wie Schülerbeförderung in den Bussen oder Angebote für Unter-18-Jährige in der Stadt, waren zu finden.

„Das Interesse und die Begeisterung der jungen Menschen haben deutlich gemacht, dass ein großer Bedarf an Formaten zur Beteiligung in der Stadt vorhanden ist. Jetzt ist es unsere Aufgabe, in der Verwaltung darauf hinzuwirken, dass die Ideen auch ernst genommen und bestenfalls einige davon umgesetzt werden,“ so Sebastian Wehner, Leiter der Stabsstelle Kommunale Jugendarbeit und Jugendschutz im Stadtjugendamt.

Die sehr lange Pressemitteilung des städt. Presseamtes musste aus Formatgründen gekürzt werden, obgleich sie im Vergleich zu einem Bericht in der Bamberger Lokalzeitung  ausgewogen und unparteiisch erscheint. Anders im FT-Bericht v. 23.1.24 mit der Überschrift: “Mehr Grün und politische Teilhabe”. Auch die herausgegriffenen Inhalte „Kreuzung des Grauens“ und “Autofreie Innenstadt” waren eindeutig. Der zuständige Referent Bgm Jonas Glüsenkamp konnte sich freuen, hatte doch eine aus seiner Sicht “gelungene” Veranstaltung stattgefunden. 

Geschrieben: -mdw; veröffentlicht: 25.01.24; Bilder v. webzet (Titelbild ist i.d.R. Symbolfoto); BildNw: Sonja Seufferth/Stadt Bbg

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