Den Fördertopf weiter erhalten

Bamberg ist seit mehr als 20 Jahren Mitglied der Wirtschaftsregion Bamberg- Forchheim GmbH (WiR.). In dieser Zeit konnten insgesamt über 3 Mio € Fördermittel für Wirtschaftsförderung akquiriert werden.

Vorbehaltlich, dass die staatlichen Fördermittel tatsächlich fließen

Das Bayer. Finanzministerium fördert Initiativen im Freistaat für Zukunftsprojekte der Landesentwicklung. Die Projekte müssen mind. einen Landkreis umfassen oder mehrheitlich im Raum mit besonderem Handlungsbedarf liegen. Beide Bedingungen treffen auf die Region Bamberg-Forchheim zu. Daher haben sich die beiden Städte und beide Landkreise im Jahr 2002 zur “Regionalmanagement Wirtschaftsregion Bamberg-Forchheim GmbH – kurz die WiR. – zusammengeschlossen.

Dem Bamberger Stadtrat wurde nun in seiner Vollsitzung am 26.6.24 von der Verwaltung vorgeschlagen, dass sich die Stadt Bamberg an der Weiterführung des Regionalmanagements Bamberg-Forchheim zunächst weiter bis zum 30.06.2028 beteiligt. Allerdings unter dem Vorbehalt, dass die staatlichen Fördermittel für die Jahre 2025 bis 2027 erhalten bleiben. Unter der Voraussetzung, dass eine Finanzierung des Regionalmanagement im Rahmen einer Anschlussförderung in den Jahren 2027-2030 sichergestellt ist, wird sich die Stadt Bamberg auch an dem Regionalmanagement darüber hinaus bis zum 30.06.2031 beteiligen. 

Sollte eine Anschlussförderung nicht sichergestellt sein, erfolgt vor dem 30.06.2028 eine erneute Beratung im Stadtrat der Stadt Bamberg über die Fortführung der Wirtschaftsregion Bamberg-Forchheim GmbH.

Der jährliche Finanzierungsanteil der Stadt Bamberg beträgt maximal 28.000 €

Namens der Verwaltung zählte Wirtschaftsreferent Stefan Goller weitere Gründe für eine Fortführung der WiR. GmbH auf. Unter anderen, dass 

  • die WiR. die kleinen und mittleren Unternehmen im Wirtschaftsraum Bamberg – Forchheim unterstützt, um bestehende Herausforderungen zu bewältigen und sich zukunftsfähig aufzustellen.
  • die WiR. ein wichtiger Partner für die Metropolregion Nürnberg ist und aufgrund ihrer Flächen- und Einwohnergröße eine „starke Stimme“ hat.
  • eine Auflösung der Wirtschaftsregion Bamberg-Forchheim GmbH  einen erheblichen Imageverlust für die Region bedeuten würde.

Der Stadtrat beschloss ohne Aussprache einstimmig den entsprechenden Beschlussantrag. Der jährliche Finanzierungsanteil der Stadt Bamberg an den laufenden Kosten von WiR. beträgt maximal 28.000 €.

Geschrieben: -mdw; veröffentlicht: 1.07.24; Bilder v. webzet (Titelbild ist i.d.R. Symbolfoto); BildNw:

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