Zu viele Schüler in Bamberg-Ost

Der Schulstandort Bamberg-Ost stellt aufgrund wachsender Schülerzahlen eine große Herausforderung dar. Auf Anträge von Grünen, SPD und CSU hin, hat die Verwaltung einen Zwischenbericht vorgestellt.

Faktoren sind höhere Geburtenzahlen und Bevölkerungsbewegungen 

Die Entwicklung der Schulstadt Bamberg ist ein vorrangiges Ziel der Stadtverwaltung. Zur Bewältigung der wachsenden Schülerzahlen in Bamberg-Ost, hat die Verwaltung in der Sitzung des Schul- und Kultursenates am 1.2.23 einen  Zwischenbericht vorgestellt.  Man arbeite gegenwärtig an Maßnahmen und Konzepten, um der Problemlage gerecht zu werden. Hierzu wird auf eine Bevölkerungsprognose auf Sprengelebene zurückgegriffen, die neben den Geburtenzahlen auch weitere Faktoren wie bspw. Bevölkerungsbewegungen berücksichtigt und somit eine gültige Datenbasis bieten. Gegenwärtig wird von der Universität Bamberg diese Bevölkerungsprognose erstellt, die als Grundlage für die weiterführenden Maßnahmen und Planungen dienen soll. So können die einzelnen Bedarfe der Schulen genauer und langfristig erhoben und in ein tragfähiges Konzept überführt werden. 

Grundlage des Berichts waren Anträge von Grünes Bamberg, SPD und CSU, die sich insbesondere auf die Situation der Rupprechtschule beziehen. Da zwischen den Anträgen große inhaltliche Schnittmengen bestehen, wurden sie in weiten Teilen gemeinsam beantwortet. 

 Kurz-, mittel-, und langfristige Konzepte

Essenausgabe in einer Schule mit Ganztagsangebot.

Die Situation der Grundschulen im Bamberger Osten (Schule am Heidelsteig, Rupprechtschule, Kunigundenschule) ist aktuell angespannt und wird dies perspektivisch auch bleiben. Eine vorläufige Schätzung geht davon aus, dass bis zum Schuljahr 2035/36 etwa 250 bis 300 Schülerinnen und Schüler zusätzlich im Einzugsgebiet der o.g. Schulen besuchen werden.

Um dies zu bewältigen bedürfe es kurz-, mittel-, und langfristiger Konzepte:

Als kurzfristige Maßnahmen gilt die Umnutzung von Fachräumen (bspw. Computerraum) als reguläre Klassenzimmer und die Verdichtung von Klassen gehören. Zudem sollen Heidelsteigschule und Rupprechtschule Klassen an die ehem. Pestalozzischule auslagern.

Als mittelfristige Maßnahme ist die Nutzung der Pestalozzischule voraussichtlich ab dem Schuljahr 2025/26 als Grundschulstandort der Heidelsteigschule geplant. Zudem sind Containerstellungen (vorauss. 2025) für die Rupprechtschule vorgesehen.

Langfristig werden die Möglichkeiten der Einrichtung eines Schulverbundes der o.g. Schulen und auch die Schaffung eines weiteren Grundschulstandorts geprüft, was eine  Sprengeländerung erforderlich machen würde. 

Die Verwaltung will ein Konzept noch vor der Sommerpause 2024 vorlegen.

Geschrieben: -mdw; veröffentlicht: 8.02.24; Bilder v. webzet (Titelbild ist i.d.R. Symbolfoto); BildNw:

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4 Gedanken zu “Zu viele Schüler in Bamberg-Ost

  1. Und woher kommt dieser ungewöhnliche Anstieg der Schülerzahlen in Bamberg-Ost? Wie üblich wird nur ganz versteckt auf die Ursachen hingewiesen: Höhere “Geburtenzahlen” und “Bevölkerungsbewegungen”. Man hält uns halt für blöd.

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    1. Ja, blöd könnte man meinen. So solls nicht bleiben, dank meiner wertvollen Aufklärung 🙂
      BA-Ost ist seit längerem der Stadtteil der wächst. Gerade in Hinsicht auf günstigeren und teils familienfreundlicheren Wohnraum sind seit Jahren immer mehr Familien hier “raus” gezogen.
      Die Nächsten wird es in der Lagarde geben. Lagarde ok, kein Ankerzentrum, worauf vielleicht so mancher hier tippen würde.

      Dass man so eine Entwicklung verpennt, und nicht schon vor 5 Jahren gehandelt hat, liegt einfach an der Generation “war schon immer so, und früher eh besser, das lassen wir jetzt so, für immer!” Ja, auch die sitzt in den Verwaltungen und anscheinend bei der Stadt, und nicht nur in den sozialen Medien.
      So, Mittagspause vorbei, muss weiterarbeiten und habe keine weitere Zeit zum Motzen
      Freundlichst gegrüßt aus bambergs Osten

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      1. Bamberg-Ost wächst tatsächlich durch Zuzug z.B. in die Lagarde-Siedlung. Aber etliche Kinder werden schon auch vom Ankerzentrum geliefert. Diese Kinder müssen oft erst in grundlegenden Fähigkeiten (z.B. Sprache) unterrichtet werden. Das kostet nicht nur Lehrkräfte, sondern auch zusätzlichen Raum. Wollen wir hoffen, dass die Stadt das leisten kann.

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