Ein besonderer Gefahrenpunkt wird entschärft

Die Überquerung der stark befahrenen Hainstraße soll für Fußgänger sicherer werden. In Höhe Sparkasse wird eine Querungshilfe installiert. Gegen Falschparker stärker vorgehen.

Neuer Übergang zwischen Targo-Bank und Sparkasse

Es ist nicht schwer festzustellen, dass in der Hainstraße auf Höhe des Ärztehauses mit Apotheke sich Verkehrsströme und Fußgänger häufig kreuzen. Die Situation war schon in den vergangenen Jahren häufig Thema im Verkehrssenat (jetzt Mobiltätssenat) der Stadt. Insbesondere die Grünen wollten bspw., dass das Halten von Autos für kurzzeitige Besuche in der Apotheke unterbunden wird.

Im Mobiltätssenat v. 5.3.24 wurde von der Verwaltung jetzt eine Lösung für möglichst gefahrloses Überqueren der Hainstraße in diesem Bereich vorgestellt – und von Senat auch beschlossen. Planungsamtsleiter Alexander Wagner trug vor, dass ein Querungsbedarf besonders im nördlichen Bereich des Straßenabschnitts auf Höhe der Sparkasse gesehen wird. “Dort ist durch die Pfostenreihe die Querung der Fahrbahn derzeit faktisch unterbunden. Die Lage an den beiden Bankstandorten bietet dem Fuß-Längsverkehr aus der Fußgängerzone Zinkenwörth eine Verbesserung beim Queren der Hainstraße über den Schönleinsplatz in das nördliche Haingebiet. Die Bushaltestelle wird so auch besser erreichbar.”

Endlich gegen Falschparker vor dem Ärztehaus vorgehen

Das Thema wurde umfangreich diskutiert. Verschiedene Stadtratsmitglieder machten sich das Thema besonders zu eigen. Dem Lösungsvorschlag der Verwaltung wurde schließlich einvernehmlich zugestimmt.

Planung der Stadt Bamberg für die Querung der Hainstraße.

Auf Höhe der Hainstraße 2 soll eine zwei  Meter  breite und vier Meter  lange Querungshilfe gebaut werden. Die Stelle sei für die Querung des Fußverkehrs geeignet, da diese alle Ziele aus der Kernstadt kommend an dem Straßenabschnitt erreichbar macht. Die Pfostenreihe auf Höhe der Targobank, die derzeit die Querung der Fahrbahn faktisch unterbindet, wird entfernt. Die Halteposition der Bushaltestelle wird kleiner und soll ein Stück Richtung Hain verlagert werden. Die bestehende Halteverbotszone vor Haus Nr. 4 ist bis zur Fahrbahneinengung zu verlängern. Ab ca. Haus Nr. 4 ist Liefern und Laden auf der Fahrbahn möglich. 

Während andere Senatsmitglieder die Planung nur lobten, wünschte sich der Fraktionsvorsitzende von Grünes Bamberg, Christian Hader, endlich ein stärkeres Vorgehen gegen die Falschparker vor dem Ärztehaus. Man dürfe nicht zusehen, wie neben der neuen Bushaltestelle (vor der Apotheke) sich weiterhin großzügig Falschparker platzierten und der ganze Gehweg zugeparkt wird.

Die Kosten für die Überquerungshilfe belaufen sich auf rd. 20.000 €; die Maßnahme wird voraussichtlich in Eigenleistung erbracht.

Geschrieben: -mdw; veröffentlicht: 7.03.24; Bilder v. webzet (Titelbild ist i.d.R. Symbolfoto); BildNw: Stadt Bbg, WebZ

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5 Gedanken zu “Ein besonderer Gefahrenpunkt wird entschärft

  1. Dann muss man halt als Fußgänger a bissla Flexibilität aufweisen, auch die etwas gebrechlicheren – und 20m weiter vorne über die Ampel gehen. Heilichers Gott naaa, jetzt brauch’ mer noch a Querungshilfe.
    Heiland der Welt. Stellt euch halt ned alle an wie die Schelln 7a…

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  2. Wenn man gegen die Falschparker vorgehen würde, bräuchte man auch keine Querungshilfe. Die benötigen nämlich nur die Falschparker. Der Rest nimmt die Ampel.

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    1. Dann sollten dort genügend kostenlose Parkplätze geschaffen werden. Viele ältere oder gebrechliche Leute müssen halt zum Ärztehaus gefahren werden und nicht alle können sich ein Taxi leisten.

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      1. Sind da. Auf der Straße und nicht (wie auf dem Bild oben) auf dem Gehweg ist das Parken erlaubt. Natürlich nicht bei der Bushaltestelle. Da ist weder das Eine noch das Andere erlaubt.

        Außerdem: Sollen zu Gunsten älterer und gebrechlicher Leute Behinderte oder Eltern mit Kinderwagen auf die Straße ausweichen, weil auf dem Gehweg kein Platz ist? Da hin gefahren werden und dort Parken sind außerdem zwei unterschiedliche Dinge.

        Davon abgesehen finde ich es bemerkenswert wie viele Angehörige ihre gebrechlichen Verwandten da hin fahren und auf der gegenüberliegenden Seite aussteigen lassen um sie dann über die vielbefahrene Straße zu hetzen. Sorry, so gebrechlich können die Herrschaften dann wohl nicht sein…

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      2. Es gibt alternativ die Tiefgarage oder den Bus. Und meines Wissens ist das linke Ärztehaus auch nicht barrierefrei. Und wenn die alten Leute sowieso gefahren werden kann der Fahrer sie kurz aussteigen lassen und dann weiterfahren.

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